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[San Diego / Relaunch] Logbucheintrag Lt. Noggrav

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Lt. Lexa Griffin

OPS-Offizier U.S.S. San Diego

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1

Monday, April 15th 2019, 12:36am

Logbucheintrag Lt. Noggrav

Persönliches Computerlogbuch
IKS RaqToH
Lieutenant Noggrav:

Nach fast fünf Jahren in einer Aufklärungseinheit der Honor Guard übernahm ich heute meinen Posten an Bord der IKS RaqtoH. Aufgrund des Mangels an Kriegern und Offizieren füllte ich hierbei eine Aufgabe zwischen Chefingenieur, Sanitäter und Offizierswache aus - oder alles zusammen.
Die Rückkehr in eine rein klingonische Umgebung hat sich dabei als noch schwieriger herausgestellt als erwartet. Und gleichzeitig als deutlich einfacher. Meine Position entpuppte sich bereits nach wenigen Stunden an Bord als sehr bedeutend. Ich mag kaum aussprechen, dass meine Vorgesetzten hier ganze Arbeit geleistet haben.

Nach fünf Jahren in der Gemeinschaft von Menschen, Vulkaniern, Andorianern, Romulanern, Remanern und einem dutzend anderer Rassen war der erste Eindruck alles Andere als positiv. Die Crew war zerstritten und praktisch dem romulanischen Admiral an Bord unterstellt.
Wenn meine Zeit in der Honor Guard mir eines gezeigt hatte, dann dass eine friedliche Zusammenarbeit zwischen Föderation, Klingonen und Romulanern möglich war. Bis vor wenigen Jahren hätte ich das nicht für möglich gehalten und lieber selbst jeden einzelnen Romulaner, Vulkanier oder auch klingonischen Rebell getötet.
Die Honor Guard zeigte mir, dass diese "Allianz" tatsächlich einen Nutzen, einen Sinn für uns alle hatte. Dass diese Zusammenarbeit Vorteile hat. Kler'Q und der Tal Shiar hatten nun begonnen an eine Rückkehr in alte Zeiten zu arbeiten. Der Zustand der Crew der RaqtoH war ein Spiegel dieses Zustandes: auf der einen Seite der Dahar Meister Rantong und seine Gefolgsleute inklusive des ersten Offiziers und auf der anderen Seite der Captain, der unter der Fuchtel von Kler'Q stand. Und damit der Fuchtel des Tal Shiar.

Unerwarteterweise hatte der romulanische Admiral Cherae nicht nur jede Menge eigene Sicherheitsoffiziere und Waffen an Bord stationieren lassen sondern auch eine ganze Reihe an Überwachungsanlagen. Glücklicherweise hatte ich in der Honor Guard - und in meiner vorherigen... Karriere - einiges über Überwachungstechnologien und Hacking gelernt, sodass es ein leichtes war Zugriff auf diese Anlagen zu nehmen.
Somit verbrachte ich den Großteil meines ersten Tages an Bord damit vom leeren Maschinenraum aus die Vorgänge auf der Brücke zu verfolgen.
Nebenbei gelang es mir noch unter dem Vorwand einer notwendigen Reparatur einige Prototypen des romulanischen Angriffsteams zu beschlagnahmen und zu untersuchen. Eine bemerkenswerte Technologie.

Unsere Befehle waren offenbar einen Konvoi des Gorn Königshauses anzugreifen und die königliche Familie gefangen zu nehmen. Ich hatte in der Honor Guard mit Gorn gedient und wusste zu was sie in der Lage waren - kein Wunder, dass Kler'Q sie unterwerfen wollte.
So weit kam es jedoch nicht, denn wie sich schnell herausstellte hatte der Dahar Meister die Gorn gewarnt. Er sollte daraufhin inhaftiert werden, trotz aller Bestrebungen der Romulaner ihn sowieso exekutieren zu lassen.
Glücklicherweise kam die klingonische Ehre dazwischen - ein Konzept das anscheinend alles heißen kann, je nach Situation - und unser taktischer Offizier forderte den Dahar Meister zum bat'leth Duell auf.
Unter den Augen der gesamten Crew gelang es dem Dahar Meister unseren taktischen Offizier zu besiegen, ehe dieser nach dem Verlust eines Armes versuchte seinen Disruptor zu ziehen... und totgeschossen wurde.
Anschließend wurden seine Überreste an die Targs verfüttert. Ein passendes Schicksal für einen Anhänger Kler'Qs.

Während der erste Offizier RuhToQ und Dahar Meister Rantong sich im gesicherten Quartier unterhielten schloss sich mich unter dem Vorwand einer medizinischen Untersuchung den beiden an.
Es wurde schnell klar, dass wir die gleichen Ziele hatten. Den Captain töten, Kontrolle über dieses Schiff übernehmen und letztlich sowohl Kler'Q als auch den Tal Shiar stoppen. Ich sicherte beiden meine volle Unterstützung zu sobald der richtige Moment kommt. Als Zeichen, dass sie mir trauen können entfernte ich die implantierte Überwachungseinheit aus Rantong's Arm.
Als Captain Korq den Raum unerwartet betrat beendet ich meine "Untersuchung" und kehrte in den Maschinenraum zurück.

Kurz darauf erfuhren wir, dass Kler'Q höchstpersönlich in zwei Tagen an Bord erwartet wird um den Dahar Meister zu exekutieren. Vielleicht wird unsere Chance diesen Konflikt zu beenden früher kommen als gedacht. Persönlich hätte ich nichts dagegen diesen Einsatz frühzeitig zu beenden und auf mein eigenes Schiff mit einer gemischten Crew zurückzukehren. Ein Satz von dem ich niemals erwartet hätte ihn jemals auszusprechen.

Ich kann es nicht abwarten Kler'Q und dem romulanischen Admiral in die Augen zu sehen wenn sie sterben werden. Qapla. Lang lebe das klingonische Imperium. Lang lebe die Allianz.

“You have to find love and joy in simple things. Because if you’re waiting to celebrate only big moments you could be waiting a really long time. And you’ll be miserable all along the way”

Lt. Lexa Griffin

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2

Monday, May 6th 2019, 12:28am

Computer, die eingegebene Nachricht auf einer verschlüsselten Frequenz mit folgenden Parameter an den addressierten Empfänger senden und anschließend nach Prozedur Noggrav-4 vernichten:

"Statusbericht
Lt. Noggrav
IKS RaqToH:

Unser Plan war erfolgreich. Innerhalb weniger Stunden haben wir nicht nur die Allianz zwischen Kler'Q und dem Tal'Shiar beschädigt - vielleicht irreparabel - sondern auch erfolgreich gemeutert und die Kontrolle über die RaqToH übernehmen. Captain Korq wurde beseitigt und wir haben bereits Kontakt zu einer kleinen Flotte von Rebellen aufgenommen.

All das zu erreichen war einfacher gewesen als zunächst gedacht. Anscheinend gibt es doch eine Handvoll Klingonen da draußen die zumindest ein wenig nachdenken können - sogar improvisieren.
Das war nötig geworden, nachdem Kanzler Kler'Q deutlich zu früh an Bord eintraf und all unsere gerade ausgearbeiteten "Planungen" hinfällig wurden.
Die Führungscrew, der Gefangene Rantong und unser romulanischer Admiral hießen Kanzler Kler'Q im Frachtraum Willkommen.
Wie erwartet wurden schnell Beleidigungen und Vorwürfe ausgetauscht, ehe Kavek - anscheinend der Sohn von Rantong - Kler'Qs Einladung zum Kampf annahm und vor den Augen der versammelten Crew getötet wurde.

Sowohl Rantong als auch Commander RuHtoQ wollten mehrmals eingreifen, wurden allerdings von den Wachen des Kanzlers zurückgehalten.
Mehrmals spürte ich auch wie meine Hand sich in Richtung Disruptor bewegte.. ich hatte zuviel Zeit unter Menschen, unter Föderierten verbracht.
Selbst wenn es mir gelungen wäre Kler'Q zu treffen und zu töten, er wäre ein Märtyrer geworden und seine Agenda hätte massiv Zulauf erhalten.
Das war das Letzte, was wir erreichen wollten.
Aus demselben Grund verweigerte Kler'Q dem Dahar Meister auch die Exekution und befahl stattdessen ihn nach Rurapenthe zu bringen.

Kavek's Tod war ein Rückschlag und Verlust für uns, würde uns aber weiter bestärken in unserer Sache. In unseren Zielen. Daran Rache an Kler'Q zu nehmen. Das musste jedoch warten, denn für den Moment tat Kler'Q uns einen Gefallen.
Er beendete die Zusammenarbeit mit den Romulanern und ließ Captain Korq unseren romulanischen Admiral niederstechen.
Wie erwartet hatte dieser jedoch vorgesorgt und sein Tod löste eine Reihe von Ereignissen aus, die in der Zerstörung der von Kler'Q übernommenen Tal'Shiar Flotte endeten.
Glücklicherweise hatte ich etwas ähnlich vorausgesehen und das Bio-Signal des Romulaners verstärkt, sodass es jedes Dämpfungsfeld durchdringen konnte.

Kler'Q schien nicht sonderlich traurig über den Verlust der Tal'Shiar Flotte und der romulanischen Unterstützung und verließ das Schiff. Für uns jedoch war dies ein Sieg. Wir konnten es unmöglich mit Kler'Qs Kräften und dem Tal'Shiar aufnehmen, ohne den Tal'Shiar könnten wir eine Chance haben.

Kaum war Kler'Qs Schiff verschwunden begann also die Meuterei. Genauso schnell wie blutig gelang es uns die wichtigsten Kommandobereiche zu sichern und Captain Korq zu exekutieren. Anschließend stellten wir die überlebenden Loyalisten vor die Wahl: Exekution oder die Seiten wechseln.
Das war nicht "ehrenhaft", aber uns blieb keine Wahl. Leider - glücklicherweise - ließ sich nur ein junger Ingenieur überzeugen, der Rest wurde exekutiert. Ich hatte meinen Spaß daran die Verräter leiden zu lassen.
Nun haben wir Kontakt zu anderen Rebellen hergestellt und sind mit einer Flotte zusammengestoßen.
Wenn mir jemand vor einigen Jahren gesagt hätte, dass ich bald mit einer Rebellion zusammenarbeiten würden - noch dazu mit einer rein klingonischen Rebellion - er hätte nicht lange überlebt. Wohin uns das Schicksal - oder unsere Befehle - manchmal führen können.

Und da war noch etwas. Die Klingonen wussten von der entführten Sternenflotteningenieurin, die Admiral Cherae zusammen mit Datenbankeinträgen an sich reißen konnte. Kler'Q schien großes Interesse an ihr zu haben, genauso allerdings auch Captain RuhToQ und die Rebellion. Mir wird immer klarer warum ich wirklich hier an Bord gebracht wurde. Wenn die Zeit kommt werde ich bereit sein.

Und damit blieb ein Problem: Ich hatte nie vor an Bord mehr als nur im Hintergrund zu arbeiten, die Situation zu überwachen und gegebenfalls zu unseren Gunsten zu beeinflussen. Nicht aktiv zu werden ehe es notwendig wurde.
Das war nun keine Option mehr. Captain RuHtoQ hatte mich zu seinem Stellvertreter und damit quasi zum ersten Offizier ernannt. Alles andere als ein "Ja, Sir" ware verdächtig gewesen und so blieb mir nichts Anderes übrig als das Angebot anzunehmen.
Gut möglich, dass ich erneut improvisieren muss. Was auch immer passiert, ich habe das Gefühl die nächsten Tage werden entscheinend.
Sie hören wieder von mir"

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3

Monday, June 17th 2019, 4:14am

Logbucheintrag IKS RaqtoH
Lieutenant Commander Noggrav
Sternzeit 65376,8 :

Qapla’ !
Die Schlacht wurde geschlagen und wir haben verloren. Sie sind alle tot. Nein, “wir” sind alle tot. Noggrav ist tot. Offiziell jedenfalls.
Gut, dass nur die Crew der RaqtoH und Captain Larkon die Wahrheit kennen. Wenn es nach meinen ehemaligen Crewkameraden geht sind sie auf dem Weg nach Sto’Vo’Kor. Und sie haben es sich mit ihrem Opfer auch größtenteils verdient. Die Crew jedenfalls ist tot und kann - solange es in Sto’Vo’Kor keine Langstreckenkommunikation gibt - niemandem berichten was wirklich passiert ist. Captain Larkon hingegen habe ich gerade das Leben gerettet, ihm gleichzeitig ein neues Schiff und einen Plan verschafft und damit sein Schweigen gesichert. Kurz gesagt, niemand wird je die Wahrheit erfahren. Der Plan war riskant und ich hatte meine Bedenken, aber anscheinend gibt es in dieser Organisation tatsächlich auch heute noch fähige Personen. Es war die richtige Entscheidung mit dem Geheimdienst der Föderierten zusammen zu arbeiten, so unehrenhaft es war.

Ohne Zweifel war es auch die viele Zeit, die ich unter Menschen verbracht hatte; zum ersten Mal machte ich mir mehr Gedanken über die Erfolgschancen und Risiken dieser Mission statt über den bevorstehenden ehrenhaften Tod für das Imperium.
Denn eines war klar. Ich würde heute mit dieser Crew sterben. Davon war ich überzeugt, davon hatte ich meine Auftraggeber überzeugt.
Das alles änderte sich jedoch, als Kler’Q seine neue Geheimwaffe abfeuerte; einen Torpedo der mit einem Schuss drei klingonische Schiffe zerstörte und weiteren fünf schwere Schäden zufügte.
Eine solche Waffe würde Kler’Q, würde das Imperium fast unschlagbar machen. Nun hatte ich keinerlei Problem mit einer absoluten Macht des Imperiums, allerdings nutzte Kler’Q diese Waffe auch jetzt schon gegen Klingonen und Verbündete. Bald würde er damit das halbe Imperium auslöschen - vom Rest des Quadranten ganz zu schweigen. Wir mussten ihn stoppen. Diese Daten musste ich zurück zu meinem Auftraggeber bringen, um jeden Preis. Mit gestörter Kommunikation und ohne Möglichkeit sicherzustellen, dass Nachrichten nicht abgefangen wurden blieb nur eine persönliche Übergabe dieser Daten.

Für den Moment werde ich die Daten sicher verwahren. Hier allerdings der letzte Teil meines offiziellen Missionsberichtes:

Quoted

“Vor wenigen Stunden haben wir die Gefängnisstation von “Kanzler” Kler’Q angegriffen und zerstören können.
Wie erwartet gelang es uns schnell die Negh’Var von der Station weglocken und angreifen zu können, während die kleineren Schiffe der Rebellenflotte die Station schwächten.
Trotz unerwarteter Verstärkung könnten wir schnell die Oberhand gewinnen und Enterteams auf die Station schicken.
MACO Hawkins war dabei eine große Hilfe. Und dennoch wundere ich, wurde sie nicht über unsere Mission informiert oder arbeitet sie unabhängig? Ich war überrascht, dass sie keinen Kontakt herstellte.

Während Hawkins die Gefangenen befreite und der Rest der Rebellen Kler’Q’s Stationscaptain angriff platzierte ich Sprengsätze und lud den gesamten Computerkern der Station herunter. Allerdings nicht bevor ich ein Virus dort platziert hatte, welches sich schnell in Kler’Q’s Flotte verbreiten sollte sobald seine Verstärkung eintrifft.
Leider wurde ich dabei von einem Rebell der RaqtoH überrascht sodass mir keine andere Wahl blieb als diesen Verbündeten zu neutralisieren. Die Risiken waren zu groß, niemand durfte wissen mit wem wir hier involviert waren.
Gemeinsam mit Hawkins und dem Großteil der Rebellen gelang es uns anschließend nur knapp dem übermäßig starken - genetisch manipulierten? - Captain Gegenwehr bieten zu können.
Gerne hätte ich eine Gewebeprobe genommen, allerdings konnte ich zumindest mehrere verdeckte Scans durchführen, auch diese Daten werde ich anbei mitsenden.
Nach Eintreffen von Kler’Q’s Verstärkung mussten wir uns allerdings zurückziehen und fliehen.
Das mag feige und unehrenhaft gewesen sein, aber meine Sprengsätze zeigten schnell Erfolg und die Station wurde zerstört - nachdem wir alle Gefangenen befreien konnten.

Zurück an Bord der RaqtoH wurde während des Feierns allerdings Dahar Meister Rantong hinterhältig ermordet. Die Attentäterin wurde schnell ausgeschaltet, allerdings war dies ein schwerer Rückschlag.
Offenbar hatte Kler’Q an Bord noch einige Loyalisten. Umso wichtiger, dass niemand von meiner Mission erfuhr.
Anschließend nahmen wir Kontakt zur Rebellenflotte auf… als plötzlich ein Schiff vor uns auftauchte und uns anbot sich Kler’Q anzuschließen.
Beleidigt und amüsiert feuerte der Captain einige Warnschüsse ab, ehe das Schiff verschwand.
Die Tatsache, dass Kler’Q, der offenbar genau wusste wo unsere Flotte sich sammelt, statt einer Angriffsflotte eine Nachricht sendete zeigte, dass er Angst hatte. Er wollte “unnötiges Blutvergießen” verhindern. Alleine dieser Satz zeigte wie unehrenhaft, schwächlich und dumm Kler’Q war. Trotzdem war diese Nachricht eine Chance.
Wir flogen also mit dem verbliebenen Rest der Flotte - einige hatten bereits vorher Verrat begangen und sich tatsächlich Kler’Q angeschlossen, petaQs! - nach Qo’noS um uns Kler’Q zu unterwerfen.
Das jedenfalls sollte er denken. Tatsächlich war der Plan, dass wir ein kleines Team mit Dahar Meister Rantong’s Leiche in die Große Halle beamen und dort eine Trauerzeremonie abhalten lassen würden. Diese würde in das ganze Reich übertragen und Millionen inspirieren sich dem Widerstand anzuschließen. Gleichzeitig griff unser Flotte Kler’Q und seine Armada im Orbit an.

Nach einem kurzen verbalen Schlagabtausch zwischen dem Captain, “Kanzler” Kler’Q und mir gestattete Kler’Q uns “aus Respekt” - dass er es überhaupt wagt dieses Wort auszusprechen - die Trauerfeier zu beenden ehe die Schlacht begann.
Der schon erwähnte Torpedo und Kler’Q’s zahlenmäßige Überlegenheit machten es zu einer kurzen Schlacht, ehe die Flotte des WIderstands vernichtet wurde - unter minimalen Verlusten für Kler’Q’s Armada.
Captain RuH’toQ stellte erneut seine Ehre unter Beweis, indem er das Envoy-Manöver befahl und wir einen Kollisionskurs setzten.
Wenige Sekunden vor dem Zusammenprall beamte ich in mein getarntes Shuttle in der Shuttlerampe, verließ das Schiff, erfasste Captain Larkon und sein Team auf der Oberfläche und ging auf Warp.
Etwa zehn Minuten nach Ende der Schlacht zeigen die Sensoren, dass nur noch Wracks von der Rebellenflotte übrig sind. Von dieser Flotte jedenfalls.
Zumindest wurde Kler’Q’s Flaggschiff schwer beschädigt, das dürfte dem Widerstand neuen Ansporn geben.
Was der “Kanzler” an Bord nicht weiß ist, dass da draußen weitere Schiffe des Widerstands warten und sich bereit halten. Und nach der Trauerzeremonie für Dahar Meister Rantong werden es nur noch mehr werden.
Ich werde sicherstellen, dass die Daten in die richtigen Hände gelangen und anschließend ist unsere Zusammenarbeit beendet. Sie werden nicht mehr von mir hören. Für das Imperium.

Bericht Ende. “


Somit habe ich meinen Auftrag beendet. Nach einem kurzen Zwischenstopp an einem Rebellen Außenposten um Captain Larkon und sein Team abzusetzen habe ich stattdessen Kurs auf Föderationsraum gesetzt.
Das nächste Föderationsschiff ist etwa 10 Stunden entfernt. Die Föderation, die Allianz, der ganze Quadrant wird von Kler’Q’s Verbrechen und seiner neuer Waffe erfahren.

Computer, Logbuch beenden, verschlüsseln und den Missionsbericht an den angegeben Empfänger im Geheimdienst der Sternenflotte senden.

=C= Bestätigt


*Lieutenant Commander Noggrav tippt an seinem Arm herum, sein ganzer Körper leuchtet kurz auf, ehe aus Lieutenant Commander Noggrav teilweise jemand Anderes wird*


Computer, beginne neuen Logbucheintrag

Kampfaufzeichnung I.S.S. Tempest
Agent Philippa Georgiou
Sternzeit 65376.8:

Es tut gut endlich nicht mehr als Klingone herumlaufen zu müssen *sie betrachtet sich im Spiegel und sieht Stirnwülsten* Zumindest nicht mehr als kompletter Klingone...den Rest wird mein neuester Spezialist bald richten *sie beginnt mit einem modifizierten Dermal Regenerator ihre Stirn zu glätten*.
Bis dahin muss ich zumindest nicht mehr unter Klingonen und auf einem klingonischen Schiff leben. Es war kaum auszuhalten und ich werde mehr als eine Schalldusche brauchen.
Dennoch war es die richtige Entscheidung den Gamma-Quadranten und die Tempest zu verlassen um diesen Auftrag anzunehmen.
Ich habe viel über Kler’Q, über die Klingonen und auch über den Geheimdienst der Sternenflotte und über die Allianz gelernt. Dinge, die selbst der Geheimdienst niemals sanktionieren würde. Informationen, die mir niemand mehr nehmen kann.

Als ein Sektion 31 Agent mich vor wenigen Wochen kontaktierte um mir einen Auftrag “nahezulegen” in dem ich nur für den Geheimdienst der Sternenflotte und nicht für Sektion 31 direkt arbeiten würde hätte ich beinahe abgelehnt. Wie könnte ich anders, wusste ich doch wie schwach die Föderation sein konnte. Und tatsächlich, der Auftrag war nur klingonischen Rebellen in einem abgelegenen Lager medizinische Hilfsgüter zu liefern und Spionagedaten auszutauschen, gegebenfalls zu versuchen einen Agenten im Widerstand oder gar in Kler’Q’s Kreis zu finden.
Alles ohne sich selbst einmischen zu müssen. Zu dürfen. Unwürdig eines Imperators. Bis mir eine Idee kam.
Ich nahm den Auftrag an und verkündete bald, dass ich einen Agenten auf Seiten der Klingonen rekrutieren konnte. Damit war mein Auftrag abgeschlossen und der Geheimdienst befahl mir mich zurückzuziehen. Das tat “ich” auch, allerdings mit einem Geheimnis.

Denn es blieb nur eines: ich musste die Identität eines Klingonen annehmen, eines möglichst hochrangigen und angesehenen Klingonen. Mein erster Plan war ein Dahar Meister oder ein Captain, allerdings hätte das zuviele Fragen aufgeworfen. Also blieb Lieutenant Commander Noggrav. Jahrelang in der Honor Guard gedient, zweiter Offizier und beliebt in der Crew, bekannt dafür Kompromisse schließen zu können und dennoch loyal zu sein.

Also entführte ich genau diesen Commander Noggrav, scannte ihn für mehrere Stunden und ließ ihn dann bei einem alten Freund zur Verwahrung… jetzt wo der Auftrag erfolgreich beendet wurde werden wir ihn wohl freilassen können - komplett mit gelöschten Erinnerungen und neuer Identität.
Der neueste Holoemitter Prototyp des terranischen Imperiums tat jedenfalls perfekt seinen Dienst und niemand in der Crew vermutete etwas.
Wenn mir jemand vor einem Jahr gesagt hätte, dass ich einmal ein klingonisches Schiff infiltrieren würde um die Klingonen zu retten statt zu schwächen, ich hätte ihn sofort erschießen lassen.
Wenigstens hatte Captain Ruh’toQ die Größe dafür zu sorgen, dass das Ende gleich war: ein zerstörtes Klingonen Schiff. Ob nun Widerstand oder Reich, es war immer wieder schön anzusehen.
Zurück zur Tarnung. Selbst MACO Hawkins schien nichts zu bemerken, auch wenn ich mir viel Mühe geben musste sie und die Anwesenheit der Föderation besonders zu kritisieren.

Ich weiß nicht, ob der Geheimdienst sie über “Noggrav” und meine Mission an Bord informiert hatte, aber sie schien mir aus dem zu Weg gehen und damit konnte ich leben.

Bis zum heutigen Tag lief alles nach Plan, “Noggrav” sendete regelmäßig Informationen zurück an den Geheimdienst und ich stellte sicher, dass die Crew der RaqtoH und der Rest des Widerstands weiterkämpften. Stellte sicher, dass Kler’Q bald fallen würde. Zu diesem Zweck.. Ich habe noch eine weitere Aufgabe.

Computer, alle Missionsberichte sowie die gesicherten Informationen über Kler’Q’s Torpedo auf einem gesicherten Kanal mit Authorisation Ebene 9 an Admiral Alexander Petersen von der U.S.S. Sovereign senden.

=C= Bestätigt. Sende Nachricht…


Noch etwas, dass ich in Sektion 31 gelernt habe… offenbar ist niemand mehr interessiert daran und motiviert dafür Kler’Q zu töten als Admiral Petersen. Die Gründe und Hintergründe interessieren mich nicht besonders, aber mit diesen Daten ist es nur eine Frage der Zeit bis er die mächtige oberste Direktive brechen und sich einmischen wird um die Föderation zu schützen. In seinen Augen, um uns alle zu schützen.

Davon abgesehen habe ich absolute Geheimhaltung versprochen und ausnahmsweise werde ich mich daran halten. Größtenteils. Es hilft jemandem hier die Wahrheit zu erfahren. Die Klingonen würden sich verraten und benutzt fühlen, selbst der Widerstand möglicherweise den Kontakt zur Föderation abbrechen oder einschränken, sich im schlimmsten Fall Kler’Q anschließen. Es könnte zu Krieg kommen. Und dank der Schwäche der Föderation bin ich mir in diesem Universum nicht sicher wer gewinnen würde. Und wenn ich ehrlich bin habe ich in diesem Universum, in der Föderation tatsächlich Personen gefunden, bei denen es mir nicht 100 prozentig egal ist ob sie leben oder sterben.
Diese hatten eine Chance verdient ihren Wert zu demonstrieren.

Deutlich wichtiger, der Geheimdienst und das Sternenflottenkommando werden meine Festnahme fordern.
Damit wäre niemandem geholfen. Nur eine Sache beschäftigt mich. Unter den Gefangenen, die wir von der Gefängnisstation befreien konnten war auch Shalash. Der Shalash. Der Gorn, den die Verräterin Johnson an Bord der Tempest platziert hatte. Zweifellos um mich im Auge behalten zu können.
Gut nur, dass auch ich meine eigenen Spione an Bord der San Diego und jetzt der Saratoga habe um mehr über diese Verräterin zu erfahren und sie bei Gelegenheit zu beseitigen.

Wie dem auch sei, Shalash konnte von den Klingonen befreit werden und diente nach seiner Befreiung auf der Raq’toH. Für einen Moment befürchtete ich, dass er mich erkennen würde ehe ich mich erinnerte, dass die neuesten Holoemitter auch Gerüche und Geräusche imitierten. Dann realisierte ich außerdem, dass es sich bei dem Gorn wahrscheinlich um den Shalash dieses Universums handelte. Es bestand also keine Gefahr.
Diese Situation brachte mich allerdings zum Nachdenken und ich realisierte, dass wir offenbar Krieger dutzender Rassen retten konnten. Breen, Nausikaaner, Letheaner, Breen, sogar Tholianer.
Wenn die Klingonen neben Föderationsoffizieren selbst Personen von solchen Rassen gefangen nehmen konnten war niemand mehr sicher. Ich bewunderte sie für ihre Effizienz, für ihren Hochmut. Auch wenn ich davon ausgehe, dass auch diese Gefangenen eher von den Romulanern stammen, die Vorgehensweise würde deutlich besser zu den arroganten Spitzohren passen.
Leider gab es keine Gelegenheit Shalash zu fragen wie er gefangen genommen wurde und daraus zu lernen. Die Zeit war zu knapp.
Das musste also warten. Und so sehr ich mich dagegen sträubte, ich arbeitete für den Moment für die Föderation. Und da war auch noch die Crew der Tempest.
Das heißt ich musste die Föderation informieren welche weiteren Gefahren von den Klingonen, wahrscheinlich auch vom Tal’Shiar ausgehen.
Zumindest in diesem Punkt werde ich also mein Stillschweigen nicht einhalten können.
Das heißt ich werde wohl bald wieder von Sektion 31 hören. Sehr, sehr schade...

Nun muss ich mir nur noch eine Erklärung einfallen woher ich von den Gefangenen wusste.

=C= Perimeteralarm. Feindliches Schiff entdeckt. Identifizierung: Föderation / Sternenflotte. Name: U.S.S. Saratoga. Aktiviere Waffensysteme

Wenn ich neben der Prototyp Tarnung noch einen Beweis brauchte dass dieses Shuttle dem Tal’Shiar angehört… Computer, Alarm überbrücken, Tarnung deaktivieren und einen Kanal öffnen, nur audio. Stimmverzerrer Varell-2 zuschalten.

=C= Bestätigt. Kanal offen. Sprechen Sie.

=/\= Captain Paris. Bevor Sie fragen, ja ich habe die Areei überlebt. Erbitte Erlaubnis an Bord kommen zu dürfen. Wir haben viel zu besprechen.

...to be continued...

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