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[San Diego / Relaunch] PCL Lexa Griffin

Lt. Lexa Griffin

OPS-Offizier U.S.S. San Diego

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41

Tuesday, January 28th 2020, 3:36am

Persönliches Computerlogbuch des Leitenden OPS-Offiziers
Lieutenant Lexa Griffin
U.S.S. San Diego:

Es ist nur wenige Tage her, dass einige Crewmitglieder an Bord der San Diego behaupteten Geister zu sehen. Geister in Form von toten Verwandten. "Geister" die sich später als eine unbekannte Rasse herausstellten, welche beinahe unser Schiff übernommen hätten und dafür sorgten, dass Commander Kurland weiterhin im Koma liegt, während die Mediziner vor einem Rätsel stehen.
Es passt nur zu gut zu diesem Schiff, dass wir heute nicht nur auf mutmaßliche sondern auf tatsächliche Geister treffen sollten. Auf mehr als eine Art.

Ich begann den Tag in der Messhall beim Frühstück mit Clarke, die genauso rat- und hilflos schien wie das restliche medizinische Team. Commander Griffin hatte zwar eine erste Therapieoption entwickelt, aber inwieweit diese praktisch helfen würde konnte noch niemand voraussehen. Bis dahin blieb uns allen nichts Anderes übrig als zu hoffen und zu irgendwelchen Göttern zu beten, dass der Commander bald wieder auf der Brücke sein würde.
Nicht nur der Stuhl des ersten Offiziers, auch die restliche Brücke wirkte ohne den immer gut gelaunten Kurland sehr leer - was heute auch daran gelegen haben mag, dass Captain Paris etwas verschlief und niemand auf der Brücke bereits oder willens schien in seiner Abwesenheit das Kommando zu übernehmen.
Der Kommandostab momentan war verzwickt. Commander Georgiou hatte gemeinsam mit Commander Tucker und Commander Griffin den höchsten Rank, letztere wurden allerdings im Maschinenraum und - gerade jetzt - auf der Krankenstation gebraucht.
Dann war da Commander Shashir, den man niemanden als Vorgesetzten wünschen wollte. Und Commander Georgiou... sie mag so anders als ihre Mutter sein, aber auch diese hatte uns anfangs geholfen. Mehr als einmal gerettet. Es war schwer sich eine Terranerin, noch dazu eine Georgiou, als ersten Offizier vorzustellen. Ich beneide den Captain nicht um diese Entscheidung.

Im Gegensatz zu ihrer Mutter allerdings schien diese Georgiou nicht gewillt mit allen Mitteln an Macht & Kontrolle zu gelangen, sodass es auf der Brücke seltsam ruhig war - bis der Captain schließlich eintraf und direkt wieder Richtung Arrestzellen verschwand.
Nach einem sehr kurzen Gespräch mit dem klingonischen Captain und seinen gefangenen Enterteams traf Captain Paris eine "Übereinkunft" mit diesen Klingonen. Wir dürften - unter Zahlung von Zoll durch Blutwein - ihren Raum passieren und würden alle taktischen Daten der Klingonen kriegen, im Gegenzug ließen wir den Captain und seine Crew ziehen.
Als Captain Paris mir befahl den Captain und seine Crew zurückzubeamen sowie den Traktorstrahl zu lösen protestierte ich, aber die Entscheidung stand. Konnte er wirklich so naiv sein? Diese Klingonen hatten uns angegriffen, geentert und versucht uns zu rammen.
Ich weiß nicht ob es am Blutwein lag, aber dieses Mal schienen sie ihre Lektion gelernt zu haben. Direkt nach dem Transport tarnte sich das Schiff und verschwand. Wenigstens eine Sorge weniger.

Wir setzten dann den Kurs auf die mutmaßlichen Koordinaten der Hood fort - Mr. Clark vertrat dabei Lieutenant Keller am Steuer - ehe meine Konsole plötzlich einen Alarm anzeigte. Jemand hatte den Nomad ohne Authorisation gestohlen und offenbar die internen Sensoren manipuliert. Ein Scan der Crew zeigte schnell, dass sicher jemand nicht etwa ein Klingone sondern Commander Georgiou war.
Der Captain wurde laut & wütend, ließ einen Kanal öffnen und befahl Georgiou - die offenbar einen eigenen Aufklärungsflug starten wollte - sofort zurückzukehren. Zu unserer aller Überraschung tat diese das auch nach nur einem Mal Widersprechen.
Während die beide im Bereitschaftsraum die Lage und Georgiou's Verhalten besprachen - offenbar war all das nur ein Test unserer Sicherheitssysteme... schon klar - tauchte plötzlich ein Trümmerfeld auf den Sensoren auf. Aus dem Nichts. Zeitgleich tauchte unser freundlicher Bruder auf der Brücke auf und ich bekam ein sehr schlechtes Gefühl.
Die Sensoren bestätigten, dass es sich um eine Schiff der Sternenflotte handelte - das was davon noch übrig war - und wenig später hatten wir die Gewissheit. Es war die U.S.S. Hood. Lieutenant Hawkins ließ uns unter Warp gehen und wir führten weitere Scans durch, aber das Ergebnis war eindeutig. Die Hüllenzusammensetzung, das Alter, ein Wrackteil mit dem Schiffsnamen.. wir hatten das Ziel unserer Mission gefunden.
Captain Paris und Commander Georgiou kehrten auf die Brücke zurück und es wurde befohlen ein Außenteam zu entsenden. Diese bestand letztlich aus Lieutenant Jaesa Hawkins, Lieutenant Isaac Clark und mir selbst. Aus irgendeinem Grund schien Commander Shashir der Meinung zu sein er müsste uns begleiten und so standen wir zu viert im Transporterraum.

Ein Teil des Schiffes hatte zwar noch minimale Lebenserhaltung, dennoch legten wir alle unseren EVA-Anzüge an und beamten rüber... während Lieutenant Hawkins die Brücke sicherte und dort unter Anderem den Erstkontakt mit einer... interessant aussehenden Rasse namens Hwert herstellen sollte kümmerte ich mich um dem Maschinenraum. Ich hatte mich kaum mit den Spezifikationen des Schiffes vertraut gemacht und sichergestellt, dass der Kern nicht zwei Sekunden später explodieren würde als ich auch schon meinen besten andorianischen Freund hörte, der irgendwas gefunden hatte. Schnell stellte sich heraus, dass dieses "etwas" Vex-Technologie war.
Natürlich begann er sofort zu untersuchen, auch Mr. Clark fand kurz darauf den Weg zu uns während Lieutenant Hawkins den Hwert G'rasst'ui auf die San Diego beamen ließen - offenbar hatte diese MACO tatsächlich gerade erfolgreiche diplomatische Verhandlungen mit einer fremden Rasse durchgeführt.

Aber das hier wäre nicht die San Diego und ihre Crew wenn diese Außenmission so hätte enden sollen. Zunächst einmal sahen wir - das heißt Lieutenant Clark und ich - etwas im Raum rumschweben. Das Aussehen ist schwer zu beschreiben, aber es war definitiv da. Ich feuerte meine Waffe ab, allerdings erfolglos. Lieutenant Clark patrouillierte anschließend leicht panisch durch den Maschinenraum und die anliegenden Sektionen.
Währenddessen tauchte plötzlich ein Klingone auf, der verlangte wir müssten sofort das Schiff verlassen. Ähnlich wie unser Hwert Gast behauptete auch der Klingone sein Schiff sei hier draußen gestrandet.
Nach all den Jahren auf der San Diego habe ich gelernt an Zufälle zu glauben, aber das... es schien selbst für mich und dieses Schiff zuviel des Guten.
Dann tauchte unser Geist wieder auf und in all dem Chaos wurde der Klingone von Lieutenant Clark niedergeschossen. Wenigstens etwas Ruhe... dachten wir.
Während wir den Raum absuchten und auch Lieutenant Hawkins inzwischen den Weg zu uns gefunden hatte, steckte der Andorianer plötzlich seinen Arm in das Vex- Gerät? Ich weiß nicht was genau ihn dazu verleitet haben mag, aber wenige Sekunden später begann er laut zu schreien und konnte seinen Arm nur mit Mühe entfernen. Der Klingone erwachte durch diesen Schrei aus seiner Betäubung und schrie lauter zurück.

Es herrschtes reines Chaos. Wir hatten einen Klingonen, der verlangte wir müssten sofort verschwinden und die Reste der Hood inklusive dieses "Geistes" vernichten, einen Andorianer dessen Arm mit Vex Technologie infiziert war und natürlich den genannten Geist, der uns allen das Leben nicht einfacher machte... eins nach dem anderen. Lieutenant Hawkins griff sich mein Schwert und trennte nach einer sehr kurzen Diskussion den infizierten Arm von Commander Shashir ab, während ich diesen festhielt. Ich müsste lügen, wenn ich sagen würde dass ich in diesem Moment nicht zumindest ein klein wenig grinsen musste.
Der immer arrogante & allwissende Commander Shashir, der ohne irgendwelche Kontrollen oder Tests in ein unbekanntes Gerät greift... und prompt seinen Arm verliert.
Schlimmer jedoch, da wurde zum zweiten Mal in meiner Karriere mein Schwert endlich mal auf einer Außenmission wirklich gebraucht und zum zweiten Mal durfte ich es nicht einmal selber anwenden. Das war der schlimmste Verrat von allen hier.
Nachdem sie das Schwert an der Rüstung des noch immer leicht benommenen Klingonen gereinigt hatte reichte Hawkins mir dann mein Schwert zurück und wir beamten den Commander - ohne seinen Arm - zurück auf die San Diego.

Dann tauchte das Wesen wieder auf und schwebte über der Vex "Konsole". Lieutenant Hawkins befahl nicht zu feuern und Mr. Clark und ich trauten unseren Ohren nicht. Das machte keinerlei Sinn und doch... sie hatte Recht. Dieses Wesen hatte sich nicht aggressiv verhalten, nicht angegriffen und schien tatsächlich... uns etwas zeigen zu wollen?
Lieutenant Hawkins fasste dann ihrerseits in das Vex Gerät und ehe ich ihren Arm herausziehen konnte war es schon wieder vorbei - und sie war nicht infiziert. Hatte dieser Geist uns gerade geholfen?
Was auch immer passiert war, uns blieb nicht viel Zeit. Wir beamten das Gerät und uns vier - inklusive dem Klingonen - zurück auf die San Diego. Kaum dort angekommen erwartete uns schon der Bruder im Transporterraum und wurde prompt vom wütenden Klingonen angefallen. Auch dieser konnte jedoch keine weiteren Antworten aus ihm herausbekommen - vielleicht hatte Commander Georgiou Recht und dies war einer der wenige Fälle wo eine Agoniezelle tatsächlich die beste, die einzige Möglichkeit war an Informationen zu kommen - und kollabierte schließlich.
Wir eilten wir auf die Brücke, wo ich erneut nicht glauben konnte was ich da hörte. Die Sensoren meldeten, dass das Trümmerfeld langsam "verschwand". Nur wenige Augenblicke später gab es keine Spur mehr davon. Offenbar war das hier nur ein "Test" - sowohl der Bruder als auch dieser Geist hatten etwas in dieser Richtung angedeutet - und das einzige Ziel war dieses Vex Gerät zu finden.
Tatsächlich verschwand nicht nur das gesamte Trümmerfeld sondern auch unser klingonischer Gast. Der Hwert hingegen blieb auf der Brücke - offenbar stimmte seine Geschichte und auch er war dieser Täuschung zum Opfer gefallen.

Während der Captain und unser neuester Gast über Passage zu seiner fast 50 Lichtjahre entfernten Heimatwelt verhandelten - für den Moment wollte unser Gast an Bord bleiben und sehen wohin unsere Reise geht - setzten wir den ursprünglichen Kurs fort und beendeten die Schicht.
Ich kann nicht einmal ansatzweise erklären was heute passiert ist, aber eines ist klar: die nächsten Tage & Wochen werden nicht einfacher. Mit jeder Stunde kommen wir den Vex näher und näher und während ich durchaus meine Gründe habe dem zumindest auch ein Stück weit mit Vorfreude entgegen zu sehen haben wir bis dahin mehr als genug mit uns selbst zu tun.
Dieses Schiff braucht - wieder einmal - einen ersten Offizier, unser bester Vex-Experte ist vorerst außer Gefecht gesetzt und der Bruder wird immer mysteriöser. Dazu kommt eine Lieutenant Hawkins die immer noch etwas verbirgt. Ich habe das Gefühl bevor wir uns den Vex stellen können sind all das Probleme, die wir lösen müssen. Und um dieses Logbuch mit einem Wunsch zu beenden... zumindest die nächsten Wochen bitte keine Geister mehr!

=/\= Log Ende.

“You have to find love and joy in simple things. Because if you’re waiting to celebrate only big moments you could be waiting a really long time. And you’ll be miserable all along the way”

Lt. Lexa Griffin

OPS-Offizier U.S.S. San Diego

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42

Sunday, February 23rd 2020, 11:49pm

Persönliches Computerlogbuch
Leitender OPS-Offizier
Lieutenant Lexa Griffin:

I.S.S. Tempest. Ich dachte, ich hätte diesen Namen, dieses Schiff, alles was an Bord passiert war hinter mir gelassen. Ich würde nie vergessen können, was ich hier erlebt hatte, würde nie die Hoffnung aufgeben irgendwann, irgendwie Tabby da draußen wieder zu finden.
Aber mit diesem Schiff hatte ich abgeschlossen und hatte gehofft es nie wieder sehen zu müssen. Wäre glücklich damit gewesen, wäre es kurz nach dem Transfer durch die Vex-Spalte vernichtet worden. Leider sollte mir dieser Wunsch jedoch verwehrt bleiben, leider sollten wir erneut auf die Tempest treffen.

Und dabei begann der Tag noch mit so guten Neuigkeiten. Captain Paris und Lieutenant Keller waren genesen und laut Doktor Vadiye wieder komplett diensttauglich.
Nicht nur das, mein bester andorianischer Freund schien noch gestörter als sowieso schon zu sein und ich hatte sehr, sehr viel Abstand von ihm. Hatte ich Mitleid mit ihm, dass er seinen Arm verloren hatte? Vielleicht ein wenig. Aber niemand außer ihm war dafür verantwortlich und wenn jemand einen kleinen Denkzettel gebrauchen konnte...
Was Captain Paris angeht, so sehr ich zugeben musste, dass Lieutenant Commander Georgiou tatsächlich eine würdige Vertretung abgegeben hatte... ich konnte, wollte und würde keinen "Captain Georgiou" akzeptieren können. Dafür war zuviel passiert. Lieutenant Hawkins kann noch so viel argumentieren, dass unsere Georgiou damit nichts zu tun hatte, aber alles was ich war wenn ich diese Frau erblickte war ihre Mutter. Für den Moment sollte mir dieses Schicksal jedoch erspart bleiben.
Leider konnte ein gewisser gerade erst ernannter Sicherheitschef es nicht abwarten dem Captain einen Bericht zu überreichen, sodass dieser infiziert wurde und nun den Platz des Captains auf der Krankenstation eingenommen hat.

Kaum zurück auf der Brücke jedenfalls, begann Captain Paris wieder einmal sein Ritual der tausend Fragen zu praktizieren. Was hatte er verpasst, wo waren unsere Gäste, wie liefen die Systeme etc. etc. Was ich jetzt für einen Azgeda mit seinen tausenden Schnitten geben würde...für einen Moment wollte ich "Lesen Sie gerne unsere Berichte, Sir" antworten, stattdessen beantworte ich jede seiner Fragen pflichtbewusst, ehe Commander Georgiou die Brücke betrat - mit Lieutenant Hawkins im Schlepptau, ich wundere mich was zwischen diesen beiden passiert ist? - und den Captain in seinen Raum bat. Erlösung!

Leider jedoch hatte ich mich wieder einmal zu früh gefreut. Denn was Commander Georgiou dem Captain erzählte....es hätte kaum schlimmer kommen können. Die Details sollte ich allerdings erst später erfahren. Zunächst kam nur Georgiou aus dem Raum, gab Lieutenant Keller irgendwelche Koordinaten und verschwand mit Lieutenant Hawkins. Kurz darauf startete die Nomad mit zwei Personen an Bord. Captain Paris gab keine weiteren Befehle und niemand wusste was genau hier vor sich ging.
Als der Captain dann kurz darauf nach unserem neuen Ingenieur sah begann ich mich mit Lieutenant Keller über die Lage auszutauschen... offenbar hatte Georgiou die Tempest gefunden und wir sollten nun auf diese warten. Als Captain Paris kurz darauf nach unserer ETA fragte schien er verwirrt woher ich von unserem Missionsziel wusste...ich hatte mich verplappert, glücklicherweise schien Lieutenant Keller mir das nicht weiter übel zu nehmen.
Dann hieß es warten. Eine Ewigkeit und gefühlt noch drei weitere Ewigkeiten späterer erhielten wir schließlich eine codierte Nachricht von Georgiou - unserer Georgiou. Sie und Hawkins hatten für den Moment die Kontrolle über die Tempest übernommen und wir setzten einen Abfangkurs.
Beim Eintreffen wurden zunächst die Waffen der Tempest aktiviert, dann jedoch kurz darauf wieder ausgeschaltet. Wir begannen die überlebenden Terraner in unsere Arrestzellen und einen abgeriegelten Frachtraum zu beamen und konnte auch alle 76 Terraner an Bord beamen - mit einer Ausnahme. Der ehemalige "Imperator" Georgiou hatte einen persönlichen Transporter genutzt und war geflohen. Wir wussten nicht wohin, also begannen wir mit dem eigentlichen Plan. Ich leitete ein Ingenieursteams, um wichtige Komponenten von der Tempest zu bergen.

Sobald diese Arbeiten abgeschlossen waren, würden wir das tun was wir schon im Gamma-Quadranten hätten tun sollen: die Tempest vernichten, für alle Zeiten. Alles verlief nach Plan, ehe wir und die San Diego gerufen wurden. Imperator Georgiou meldete, dass sie am Leben war und das Terranische Imperium sich nicht so leicht schlagen lassen würde. Dass sie ihre loyale Crew befreien und den Rest von uns versklaven würde. Es folgten einige Spitzen ihrer Tochter und Captain Paris gegenüber. Ich nahm all das nicht zu ernst - sie war alleine, verletzt, isoliert und keine Bedrohung mehr - ehe plötzlich Offiziere meines Teams mitsamt ihrer Ausrüstung verschwanden. Ehe wir feststellten, dass jemand begonnen hatte Systeme der Tempest zu sabotieren. Wir bewaffneten uns, als plötzlich ein Transporterstrahl erschien... Georgiou war hier gewesen und nun verschwunden. Kurz darauf hatten wir Gewissheit, sie war auf die San Diego gebeamt und hatten nun dort begonnen Offiziere anzugreifen.

Noch wissen wir nicht was genau sie von der Tempest gestohlen hat oder welche Art von Unterstützung sie vielleicht hat, aber die San Diego aktivierte kurz darauf ihre Schilde. Georgiou ist gefangen. Das hinderte sie allerdings nicht daran mehrere Offiziere auszuschalten, das Wissenschaftslabor zu übernehmen und sich anschließend auf die Brücke zu beamen, wo sie mehrere Offiziere verletzte. Vor wenigen brach der Kontakt ab und wir haben keine Ahnung was da drüben vor sich geht.
Mein erster Instinkt war ein Enterteam mit einem Shuttle rüberzuschicken, aber der Großteil dieses Teams waren Ingenieure mit wenig bis gar keiner Kampferfahrung. Und ich hatte schon einmal versucht es alleine mit Georgiou aufzunehmen... mit tödlichen Konsequenzen. Für den Moment werden wir also an Bord der Tempest bleiben, unsere Mission fortsetzen und hoffen, dass die Crew der San Diego dieses Problem alleine in den Griff bekommt.

Und dass es anschließend noch eine San Diego gibt, auf die wir zurückkehren können. Ich kann mir Schöneres vorstellen als auf der Tempest gestrandet zu sein...

=/\= Log Ende.

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43

Sunday, March 8th 2020, 11:27pm

Persönliches Computerlogbuch
Leitender OPS-Offizier
Lieutenant Lexa Griffin:

Durch Feuer - letztes Mal ein Phaser, dieses Mal eine Konsole - auf der Krankenstation der Tempest ausgeschaltet, von einem anderen Crewmitglied bewusstlos auf die San Diego gebeamt geworden, auf der Krankenstation der San Diego wieder aufgetaucht nachdem wir die Tempest auseinanderbrechen sehen haben... es gab Deja-Vus und dann gab es den heutigen Tag.
Der Unterschied war... dieses Mal war meine Mission erfolgreich. Ich konnte die Navigationsdaten der Tempest kurz vor ihrer - dieses Mal endgültigen Zerstörung - sichern und habe jetzt einen Anhaltspunkt wo dieses Schiff gewesen ist. Wo Tabby gewesen ist und mit etwas Glück noch sein könnte. War es ein Risiko an Bord zu bleiben nachdem die Azgeda bereits das Feuer eröffnet hatten? Und was für eines. Würde ich es jederzeit wieder eingehen? Definitiv.
Ich wäre dafür auch in den Tod gegangen, glücklicherweise hatte Commander Corlsen andere Pläne.

Und so wachte ich also wieder mal auf der Krankenstation der San Diego auf, nach einem Tag an dem ich durch meine Arbeit abgelenkt von den eigentlichen Ereignissen kaum etwas mitbekommen habe. Während mein Team auf der Tempest fieberhaft daran arbeitete die Kommunikation wiederherzustellen lief "Imperator" Georgiou auf der Brücke der San Diego Amok, ehe sie schließlich ausgerechnet von ihrer eigenen Tochter gestoppt und eingesperrt werden konnte.
Wir konnten in der Zwischenzeit die meisten sabotierten Komponenten bergen und reparieren, sodass der erste Arbeitstag im Großen & Ganzen erfolgreich abgeschlossen werden konnten. Auch unsere verletzten Crewmitglieder sollten sich alle komplett wiederholen.

Kurz darauf kehrten wir erschöpft für eine kurze Pause auf die San Diego zurück nur um wenig später erneut auf die Tempest geschickt zu werden.
Was sich uns in der Zwischenzeit auf der San Diego für ein Bild bot war...unbeschreiblich. Ich hatte an Bord dieses Schiff vieles erlebt und war an Bord als die Tholianer es im Gamma-Quadranten beinahe vernichteten, als wir die Brücke für längere Zeit räumen musste. Ich dachte ich hätte alles gesehen.
Heute sah die Brücke schlimmer aus. Und dafür brauchte es nichtmal einen Angriff von außen. Nein, der Kampf zwischen Philippa Georgiou und vor allem den beiden Hawkins hatte die Brücke zu einem Schlachtfeld gemacht. Überall waren Konsolen zerstört oder aus der Wand gerissen, Blut klebte am Boden und an den Displays. Mehrere Feuer und starke Rauchentwicklung halfen nicht gerade bei den Reparaturen, ehe wir schließlich die Umweltsysteme wieder herstellen konnten.
Und dann war da die Crew. Captain Paris, Lieutenant Keller und fast ein dutzend weiterer Brückenoffiziere lagen schwer verletzt auf der Krankenstation. Es grenzte an ein Wunder, dass Commander Griffin und ihr Team wenig später berichteten, dass jeder alleine davon überleben würde - auch wenn es zumindest beim Captain etwas länger dauern würde, sodass für den Moment erneut Amicia Georgiou das Kommando über das Schiff hatte. Ich hätte meine Zweifel gehabt, aber nachdem ich gehört hatte, dass ausgerechnet sie - noch dazu mit meiner Anti-Augment Waffe - ihre Mutter ausgeschaltet hatte... mir blieb nichts als das zu akzeptieren. Und es war auch keine Zeit zu protestieren.

Azgeda Königin Nia warpte wenige Augenblicke später wenig erfreut und ohne Vorwarnung in's System und verlangte die sofortige Zerstörung der Tempest. Wäre ich an ihrer Stelle gewesen... ich hätte wohl dasselbe getan. Die meisten an Bord der San Diego hielten die Tempest für ein Monster, Azgeda hatte ein halbes Dutzend Kolonie und tausende Krieger an dieses Schiff verloren. Natürlich war die Königin auf Rache aus.
In Anbetracht unserer... "Allianz" gegen die Vex gestand sie uns allerdings gnädigerweise zwölf Stunden zu, um wichtige Technologien und Daten von der Tempest zu bergen. Mit einem doppelt so großen Team wie zuvor beamte ich also direkt wieder rüber.
Von dort aus konnten wir nur teilnahmslos zusehen wie unser alter "Freund" Hadan sich seinen Weg Richtung Arrestzelle sprengte, Imperator Georgiou befreite und verschwand ehe irgendjemand mitbekam was da gerade passierte. Es dauerte eine Zeitlang bis wir überhaupt begriffen hatten was dort gerade passierte - selbst jetzt weiß ich noch nicht ganz was passiert war. Alles was ich wusste war, dass Hadan Georgiou "befreit" und von Bord gebeamt hatte, höchstwahrscheinlich in Zusammenarbeit mit Nia. Es gibt Gerüchte, dass er die halbe Sicherheitsmannschaft dabei ausgeschaltet hat, aber bisher hatte ich keine Möglichkeit Näheres in Erfahrung zu bringen... auf der Tempest zählte jede Sekunde und wir erhielten nur die nötigsten Informationen. Ich hoffe es gibt keine allzuschweren Verletzungen. Vor allem hoffe ich, dass wir Hadan, Nia und vor allem Georgiou finden und zahlen lassen werden.

Und dann war da meine private Mission, die ich - zumal nach den Fortschritten heute - niemals vergessen würde. Da traf es sich gut, dass wir unsere alten Kurs Richtung Vex Raum heute endlich wieder aufgenommen hatten. Sobald wir die Vex ein für alle Mal besiegt hatten... die Azgeda wären als nächstes dran. Das erinnert mich... Computer, persönliches Logbuch beenden und eine neue verschlüsselte Nachricht an Captain Echo aufnehmen.

=/\= Log Ende.

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44

Monday, March 30th 2020, 11:18pm

Persönliches Computerlogbuch
Leitender OPS-Offizier
Lieutenant Lexa Griffin:

Vor wenigen Stunden und nach meinem Erwachen auf der Krankenstation war ich noch optimistisch gewesen, dass wir die letzten Ereignisse ohne größere Verluste überstanden hatte. Diese Hoffnung blieb nicht lange... ich hatte mittlerweile traurige Gewissheit. Philippa Georgiou und der elendige Verräter Hadan hatten uns zehn Crewmitglieder gekostet, darunter auch Scout. Die anderen neun kannte ich leider nicht so gut wie ich sie hätte kennen sollen und während ich ihren Verlust natürlich bedauerte...Scout war etwas Anderes. Scout kannte ich. Scout war einst eine gute Freundin gewesen, eine Vertraute. In jedem Fall eine Offizierin auf die wir alle uns immer verlassen konnten, die mehr als einmal dieses Schiff und seine Crew gerettet hatte.
Und jetzt war sie tot. Wofür? Für nichts! Ich hatte Hadan nie leiden können, aber was er jetzt getan hatte... so eine sinnlose, dumme Aktion. Dass er dabei wohl für Nia oder sonstwen arbeitete machte es nicht besser. Ich hätte Nia persönlich zur Zelle eskortiert, um Georgiou zu foltern, wohl jeder hier an Bord hätte das getan. Jeder mit Ausnahme der beiden Hawkins. Und eine der beiden war nun tot, die andere quasi verschwunden. Nichts würde das jemals okay machen, nicht für Jaesa, nicht für diese Crew. Georgiou und Hadan finden und töten wäre aber ein Anfang. Entsprechend war es passend, dass Jaesa Hawkins das Schiff anscheinend auf einer "wichtigen Mission" verlassen hatte.

Während der Trauerfeier hatte ich mich noch gewundert wieso ausgerechnet Jaesa Hawkins nicht in der Messhall stand, wenig später hatte ich dann meine Antwort. Sie schien mit Vorbereitungen beschäftigt. Typisch Hawkins, sie hatte immer irgendeinen Plan. Aus eigener Erfahrung wusste ich nur zu gut, wie sehr solche Pläne helfen konnten ungewollte Emotionen zu unterdrücken, aber irgendwie... hoffen wir einfach, dass Jaesa wirklich so stark ist wie sie nach außen scheint.
Die Trauerfeier jedenfalls war... angemessen. Der zuvor von der Krankenstation entlassene Captain Paris hielt eine Standardrede wie wichtig jeder Offizier war, wie dankbar wir den zehn Verstorbenen waren etc. etc. Und natürlich hatte er Recht. In den Gesichtern der Crew jedoch schien nichts davon anzukommen, wir alle waren zu sehr von den letzten Ereignissen geschockt. Egal wie trainiert wir alle sein mögen es wurde nie einfacher Offiziere... Freunde zu verlieren. Und es waren eben nicht nur zehn Namen, die wir verloren hatten. Es waren zehn Personen mit eigenen Leben, mit Familien, mit Freunden, mit einer Zukunft... die von heute auf morgen ausgelöscht wurde.
Amicia Georgiou hielt dann auch noch eine - etwas aggressivere - Rede, in der sie betonte, dass wir nicht stoppen würden ehe wir diejenigen gefunden haben, die für all das verantwortlich sind. Gut möglich, dass so etwas bei den Terranern eine passende Trauerrede war. Außer Doktor Vadiye war niemandem nach Essen zumute und so kehrten nach und nach alle an ihre Stationen zurück.

Kaum zurück auf der Brücke blieb uns zum Glück nicht viel Zeit zum Nachdenken, denn wir empfingen einen Notruf, von einem Planeten etwa ein halbes Lichtjahr entfernt. Wichtiger, einen Sternenflotten-Notruf. Mr. Clark befahl den Kurs zu ändern und wir riefen den Captain auf die Brücke.
Am Planeten angekommen bemerkten wir schnell, dass unsere Sensoren die Atmosphäre kaum durchdringen konnten. Nicht nur war diese voll von Strahlung, der Planet selbst wies auch ein seltenes temporales Differential auf, in anderen Worten... die Zeit dort unten verging deutlich langsamer als im Rest des Universums. All das machte genaue Scans - und die Nutzung der Kommunikation sowie Transporter - unmöglich. Alles was wir wussten war, dass wir einen Notruf mit Sternenflottensignatur erhielten.

Der Captain beschloss dann ein Außenteam zu entsenden... und machte den Fehler Lieutenant Clark mit der Leitung dieses Teams zu beauftragen. Ja, er hatte momentan keinen ersten Offizier und Mr. Clark war der Sicherheitschef, aber... das sollte sich als großer Fehler herausstellen. Clark, Lieutenant Commander Corlsen, Lieutenant Keller und ich flogen dann jedenfalls mit dem Shuttle runter, wo wir uns in Zweier Teams aufteilten und den Planeten erkundeten. Es war ein typischer, tropischer Klasse-M-Planet... zunächst konnten wir allerdings keine Lebenszeichen erkennen. Dafür fanden wir die Quelle der temporalen Probleme...eine seltsame Vorrichtung, die an eine Statur montiert war. Ehe wir genauere Scans durchführen konnten hatte das andere Team unseren Piloten gefunden und wir versammelten uns am Shuttle...wie wir später herausfanden gehörte dieses Shuttle zur U.S.S. Hood und unser bewusstloser Pilot war anscheinend ein Teil der Crew. Mit einer schnell zusammengebauten Trage brachten wir ihn zum Shuttle und waren bereit zum Starten... ehe wir ein Problem feststellten. Wir alle waren nur wenige Minuten hier unten gewesen und die Schilde wären genug Schutz gegen das temporale Differential...auch wenn wir alle mit einigen Kopfschmerzen ankommen würden.
Unser Patient hingegen hatte längere Zeit hier unten verbracht und würde den Flug zur San Diego nicht überleben... wir mussten also mehr Informationen sammeln, um die Schilde anpassen zu können. Commander Corlsen und Lieutenant Clark machten sich auf den Weg um weitere Scans durchzuführen, während Lieutenant Keller den Patienten versorgte... ehe wir von einem kleinen Parasiten angegriffen wurden. Wir schlossen alle Luken und ich schaute draußen nach dem Rechten... die Parasiten konnte ich letztlich verscheuchen - auch wenn ich mehr als einmal gebissen wurde - dafür fand ich etwas Anderes... eine Kreatur.

Von weiten sah sie aus wie eine seltsame Mischung aus Gorn und Tzenkethi... jedenfalls sah sie mich neugierig an. Wir hatten keinerlei Hinweise auf Schiffe oder Warptechnologie, mussten also von einer Pre-Warp Zivilisation ausgehen... und ich hatte gerade unfreiwillig den Erstkontakt hergestellt. Da es zu spät war einfach zu verschwinden - diese Kreatur hatte bereits unser Shuttle gesehen - versuchte ich zu kommunizieren, ihm klarzumachen dass wir keine Bedrohung sind und bald wieder verschwinden würde... dann versuchte das Wesen im Baum etwas höher zu klettern... und stürzte ab, um verletzt am Boden liegen zu bleiben.
Ich nahm meinen Tricorder und rannte dort hin... oberste Direktive oder nicht, ich würde niemanden sterben lassen, nicht wenn wir durch unsere Ankunft hier indirekt für diesen Tod verantwortlich wären. Dann jedoch sprang die Kreatur auf, schnappte nach meinem Kommunikator - natürlich musste ich gerade in diesem Moment gerufen werden - und stürmte davon.
Corlsen und Clark waren inzwischen mit den Werten der temporalen Vorrichtung zurück und das Shuttle startbereit... aber ich konnte noch nicht zurück zur San Diego. Nicht ohne meinen Kommunikator. Mr. Clark befahl Keller und Corlsen mit unserem Patienten zur San Diego zurückzukehren, während er mich zu den Fremden begleiten würden.
Nach einigen Minuten Suche fanden wir schließlich anscheinend eine ihrer Siedlungen... von allen Seiten hörten wir Geräusche im Gras und wurden plötzlich mit Steinen...beworfen? Seltsamerweise landeten diese Steine jedoch jedenfalls kurz vor oder hinter uns, als ob diese Fremden sicherstellen wollten uns nicht zu treffen. Ich versuchte mit ihnen zu reden, ihnen von unseren Absichten zu erzählen...aber es gab keine Reaktion.
Mr. Clark wollte aufgeben und meinte der Universal Translator wäre wohl fehlerhaft...ehe ich aus einem Impuls heraus einen der Steine aufnahm und zurückwarf. Wenig später entstand eine interessantes Hin und Herwerfen der Steine, es schien als wäre dies die bevorzugte Kommunikationsform der Einheimischen. Faszinierend.
Am Ende erhielt ich meinen - minimal angeknabberten - Kommunikator zurück und wir hätten zum inzwischen wieder gelandeten Shuttle zurückkehren können.

Dann schlug jedoch die große Stunde des Mr. Clark. Ich hatte bereits viele unfähige Sternenflottenoffiziere erlebt - hatte selbst mehr als einen dummen Fehler gemacht - aber Mr. Clark musste auf dieser Liste sehr weit oben stehen. Ohne irgendeine Notwendigkeit gab er einem der Fremden seine Notration... welche dieser aufriss und verspeiste, nur um kurz danach heftig anzufangen zu röcheln und beinahe kollabierte. Die Fremden kamen näher, aber noch griffen sie nicht an. Spätestens jetzt hätte wohl jeder andere den Befehl gegeben sich zurückzuziehen. Nicht so Mr. Clark... er nahm eine weitere Ration, aß selbst ein Stück davon und gab den Rest weiter an den Fremden. Ich warf ein letztes Mal den Stein und begann mich langsam und vorsichtig Richtung Shuttle zu bewegen, Mr. Clark folgte dann letztlich... wir erreichten das Shuttle in einem Stück und konnten zur San Diego zurückkehren, wo der Patient inzwischen stabilisiert worden war.
Ich hoffe durch meine - durch unsere - Aktionen haben wir diese Kultur nicht zu negativ beeinflusst. Mehr noch hoffe ich Mr. Clark hat etwas daraus gelernt.

Zurück auf der Brücke setzten wir den Kurs Richtung Vex-Raum erneut fort und Captain Paris fragte nach einem Bericht... nachdem sowohl Mr. Corlsen als auch ich nur einen Teil berichten und jeweils auf Mr. Clark verwiesen hatten war es Zeit für den Captain diese Geschichte zu hören... auch wenn Mr. Clark sich geschickt rausreden konnte - er hatte die Geste der Fremden wohl als eine Einladung zum Tausch angesehen - war Captain Paris alles andere als begeistert und schrie verständlicherweise die Brücke zusammen. Kurz darauf war dann allerdings Schichtende und wir machten uns auf den Weg Richtung Messhall... allerdings nicht bevor Mr. Clark einen Spruch loslassen musste, dass ich die Fremden "sexuell belästigt" hätte mit meinen Steinwürfen. War er jetzt auf einmal Linguistiker geworden?

Ich genoss dort gerade meinen wohlverdienten saurianischen Brandy und unterhielt mich mit Ms. Keller - die natürlich sofort nach der Belästigung fragen musste... manchmal hasse ich wie schnell sich Gerüchte an Bord verbreiten - als auch Captain Paris Besuch erhielt. Nicht nur sprach er mit Commander Georgiou über Lieutenant Hawkins und das weitere Vorgehen... nein, auch Ms. Lightwood tauchte auf einmal wieder auf... beide haben morgen ein Date auf dem Holodeck. Ms. Keller und ich konnten nicht anders als uns anzugrinsen. Der Captain hatte etwas Ablenkung verdient, genauso wie jeder andere an Bord.
So schnell sollten wir das allerdings nicht bekommen, denn Ms. Georgiou kam kurz darauf zurück und meldete, dass Commander Kurland anscheinend wach war - was dieser auch schon über Intercomm mit einem "Kurland hier" hatte verlauten lassen. Schlimmer noch, nicht nur war der Commander plötzlich wach, er hatte offenbar einen Medic getötet und war nun verschwunden.
Wieso kann es nicht einen einzigen ruhigen Abend auf diesem Schiff geben?
Da hatte ich das Auswerten der Shuttledaten schon an Lieutenant Commander Corlsen delegiert, nun hatten wir alle doch wieder etwas zu tun... als wären Georgiou, Hadan, Nia und die Vex nicht schon schlimm genug hatten wir nun auch schon einen Amok-laufenden Kurland- Commander auf dem Schiff. Manchmal bereue ich es, nicht auf dem Azgeda Frachter geblieben zu sein...

=/\= Log Ende.

“You have to find love and joy in simple things. Because if you’re waiting to celebrate only big moments you could be waiting a really long time. And you’ll be miserable all along the way”

Lt. Lexa Griffin

OPS-Offizier U.S.S. San Diego

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45

Monday, April 6th 2020, 3:42am

Persönliches Computerlogbuch
Leitender OPS-Offizier
Lieutenant Lexa Griffin:

Seit wenigen Minuten haben wir Commander Georgiou offiziell als ersten Offizier - und ich bin froh darüber. Wenn mir das jemand vor zwei Monaten gesagt hätte, ich hätte ihn gemessert. Und dann mich selbst. Aber wenn jemand in den letzten Wochen gezeigt hat, dass wir ihr trauen können und dass sie alles für dieses Schiff und seine Crew geben wird dann war das Lieutenant Commander Georgiou.
Wieso brauchten wir überhaupt - schon wieder - einen neuen Offizier? Das ist eine lange Geschichte, es scheint als sei an dem Gerücht der XO Posten auf diesem Schiff sei geflucht tatsächlich etwas dran.
Laut der Datenbank hatte dieses Schiff bisher bereits fast ein dutzend erste Offiziere. Jason Maguire, Deanna Troi, Jack Bauer, Mowraq, waren nur einige davon. Und nun zuletzt Commander Kurland.
Wir eilten direkt von der Messhall auf die Brücke, um festzustellen was vor sich ging.

Schnell stellten wir allerdings fest, dass Commander Kurland bereits Zugriff auf den Computer genommen hatte. Nicht nur hatten wir keinerlei Zugriff auf die Sensoren, er hatte auch alle Kommandocodes außer seinen eigenen gelöscht und wir hatten keinerlei Möglichkeit ihn auszusperren oder Sprachbefehle auszuführen- von einem kompletten Reset abgesehen. Waffen, Schilde, die meisten anderen Primärsysteme... fast alles außer Lebenserhaltung, Navigation und Umweltsysteme kontrollierte Kurland.
Während ich wenig später Commander Corlsen im Maschinenraum bei der Arbeit im Hauptcomputer half konnten Mr. Clark und sein Team den Commander schließlich auf Deck 15 finden und stellen...ehe er sich fortbeamte. Nach einer langen Suche fanden wir schließlich heraus, dass er vom Wissenschaftslabor aus Zugriff auf den Hauptcomputer nahm und entwickelten gemeinsam einen Plan.
Doktor Vadiye leitete Betäubungsgas ein, während sich Commander Georgiou mit ihrer Prototyp Waffe vor der Tür bereithalten sollte - Doktor Vadiye hatte inzwischen herausgefunden, dass Commander Kurland offenbar von den Neutrinowesen nicht nur angegriffen, sondern infiziert worden war.
In anderen Worten, er wurde selbst zu einem Neutrinowesen. Und vielleicht würde ihn nur dieser Prototyp stoppen. Glücklicherweise kam es nicht soweit und das von Doktor Vadiye extra stark dosierte Betäubungsgas wirkte. Kurland versuchte zu flüchten, konnten im angeschlagenen Zustand allerdings leicht von Lieutenant Clark überwältigt werden. Gerüchten zufolge wollte Georgiou ihn direkt an Ort und Stelle mit ihrer Waffe erlösen, konnte allerdings energisch von Vadiye und Clark aufgehalten werden die sich vor ihre Waffe stellten...sie mag auf unserer Seite sein und uns schützen wollen, aber ich schätze manche Dinge werden sich nie ändern, sie war noch immer Terranerin. Auf der anderen Seite, ich hätte in der Situation vielleicht nicht anders gehandelt.

Dann jedenfalls ging alles ganz schnell. Kurland erwachte auf der Krankenstation und aktivierte die Selbstzerstörung. Uns bleiben zehn Minuten um das Unmöglich möglich zu machen, wieder Zugriff auf den Hauptcomputer zu bekommen. Der Captain befahl die Evakuierung aller nicht- essenziellen Crew, während wir versuchten ein altes Backup des Hauptcomputers einzuspielen… leider wurde dieses jedoch wenige Sekunden nach der Aktivierung bereits von Kurland’s Programm infiziert.
Uns lief die Zeit davon. Und die Optionen gingen uns aus. Wir kämpften bis zur letzten Sekunde, aber ein kompletter Reset des Computers war noch mindestens zehn Minuten entfernt, als die Selbstzerstörung kurz vor ihrem Ende stand. Wir alle hatten bereits mit unserem Leben abgeschlossen, als die Selbstzerstörung plötzlich deaktiviert wurde. Wie wir später erfahren sollten, war es ausgerechnet Lieutenant Clark anscheinend gelungen “Kurland” - oder eher das Wesen das ihn eingenommen hatte - zu überzeugen, dass es eine andere Option gab als uns alle und sich selbst zu töten.
Natürlich hatte die Tatsache, dass Kurland Clark zuvor gebissen hatte und damit nun seine Gedanken lesen konnte - also wusste, dass Clark die Wahrheit sagte wenn er versprach wir würden ihm helfen nach Hause zu kommen - aber das alleine war noch keine Garantie. Vielleicht hatte ich mich in dem Lieutenant doch getäuscht und er hatte seine Talente. Jedenfalls fanden wir heraus, dass diese Neutrinowesen grundsätzlich als pure Energie existieren, anscheinend in einer Art “Kollektiv” - oder Great Lake wie bei den Gründern - sodass alle gegenseitig ihre Gedanken hören können und es keine wirklichen Individuen gibt.
Ab und zu allerdings übernehmen diese Wesen humanoide Körper, um Dinge zu tun, die sie in ihrem normalen Zustand nicht könnten - zum Beispiel Schiffe kommandieren.
Sie hatten in den letzten Jahren die Erfahrung gemacht, dass die meisten Rassen auf diese Art des Erstkontakts feindlich reagieren und meistens die betroffenenen Offiziere - und damit auch die Neutrinowesen selbst - eher töteten als zuzuhören. Deshalb hatten sie bei uns direkt quasi die ganze Crew übernommen, abgelenkt oder zumindest eingesperrt. Auch hatten sie in der Zwischenzeit gelernt, wie sie die meisten Humanoiden täuschen können.

Dieses Wesen wollte danach mit dem Captain sprechen, Commander Corlsen und ich sahen vom Maschinenraum interessiert zu und waren froh, dass sowohl unsere Bemühungen als auch die von Seven of Nine und Doktor Vadiye, Kurland mit einem Protonenstrahl zu beschießen und damit möglicherweise zu heilen, fehlgeschlagen war. Nur so konnten wir letztlich diesen ersten, richtigen Erstkontakt herstellen.

Nach einem langen Gespräch willigte der Captain schließlich ein Kurland und seinen “Besucher” nach Hause zu bringen.
Wo dieses zu Hause allerdings war… das wussten wir nicht. Unsere Daten vom ersten Zusammentreffen mit diesen Wesen waren beschädigt und obwohl Seven einen Borg Algorithmus einsetzte konnten wir den optimalen Punkt für eine Subraumspalte nur auf wenige Parsec eingrenzen.
Commander Kurland warf einen Blick auf diese Daten und war überzeugt nur das Gamma Hydral System kam infrage.
Dort sollten wir mit einem Deflektorimpuls eine Spalte erzeugen, welche “Kurland” nach Hause bringen würde. Anschließend würde das Wesen Kurland’s Körper verlassen und der Commander könnte selbst entscheiden ob er bleibt oder an Bord der San Diego zurückkehrt.
Wir setzten dann auch direkt einen Kurs, allerdings gab es - natürlich ein Problem. Der von “Kurland” geforderte Impuls würde unser Hauptdeflektor komplett ausbrennen. Captain Paris befahl alle anliegenden Sektionen zu evakuieren und wir bereiteten uns bereits auf Doppelschichten vor.

Ich kehrte dann für den Moment an meine OPS-Station zurück und fand direkt das nächste Problem. Ein getarntes Schiff folgte uns, da war ich mir sicher. Ich zeigte meine Sensordaten Commander Georgiou und Lieutenant Clark, beide stimmten zu, dass es sich hier nur um das Flaggschiff der Azgeda handeln konnte. Die Reparatur der Waffensysteme - Kurland’s Sabotage des Computers zeigte noch immer Wirkung, auch wenn er selbst jetzt half das zu beheben - bekam Priorität während der Captain und Kurland auf der Krankenstation die letzten Schritte des Planes besprachen.

Wir hatten das System kaum erreicht und waren unter Warp gegangen, da erhielten wir auch schon einen Ruf von Königin Nia. Sie verlangte von uns unsere Schilde zu senken, “dieses Wesen” sofort zu übergeben und anschließend das System zu verlassen. Unsere Waffen waren inzwischen wieder einsatzfähig, aber dem Azgeda Flaggschiff waren wir trotzdem hoffnungslos unterlegen. Lieutenant Clark schlug noch vor einige holografische Schiffe mit dem Sekundärdeflektor zu erzeugen, aber die Königin wurde nicht darauf reinfallen. Sie wusste, dass wir hier draußen alleine sind.
Und so blieb uns nur eine Wahl: wir mussten Kurland mit einem Shuttle starten lassen, ihm so gut es ging Feuerschutz geben, die Spalte öffnen und wieder schließen und dann das System verlassen… all das während wir dafür sorgten,dass die San Diego in einem Stück blieb. Spätestens nach dem ersten Puls ohne Deflektor - also ohne Schilde.
Von all den Risiken für Schiff und Crew abgesehen.. .selbst wenn dieser Plan Erfolg hätte, wir würden Commander Kurland verlieren. Wahrscheinlich für immer.

Aber es blieb keine Zeit zum Diskutieren, zum Nachdenken welche anderen Optionen es vielleicht geben würde. Kurland startete und konnte tatsächlich in einem Stück den Fokalpunkt erreichen. Wir feuerten den Impuls und die Spalte begann sich zu öffnen. Kurz davor Kurland hindurchflog bedankte er sich für unsere Hilfe und sagte “die Shiya” würden nicht vergessen was wir für sie getan hatten.
Dann schlossen wir die Spalte - das Risiko, dass die Azgeda oder jemand Anderes hindurchflog und die Shiya auslöschte war zu groß - und gingen auf Warp.
Zum Glück wurden wir nicht verfolgt, auch wenn die Königin uns drohte wir hätten uns heute einen Feind gemacht.
Wir hatten unseren Deflektor, unsere Schilde und mehrere Hüllensegmente verloren, einige Offiziere waren verletzt worden und andere Systeme ausgefallen, aber… wir hatten das Richtige getan. Auch wenn das hieß unseren ersten Offizier zu opfern.

Da war allerdings etwas das uns allen noch deutlich mehr Sorgen machte: die Azgeda. Ich verstand wohl besser als jeder andere an Bord warum die Azgeda Angst, ja geradezu Panik vor diesen Shiya zu haben schienen. In Wahrheit hatten wir vor wenigen Wochen noch genauso reagiert, die Shiya als Feinde betrachtet und alles dafür getan sie auszulöschen.
Vor wenigen Tagen allerdings hätte Nia uns zumindest zugehört, ehe sie das Feuer eröffnet hätte. Die Königin war aggressiv, arrogant, impulsiv… aber sie war nicht dumm. Sie wusste, dass sie uns und diese Allianz brauchte um die Vex zu besiegen. Aber diese Wesen schienen all das zu überdecken. Schlimmer noch, Commander Georgiou und Captain Paris waren überzeugt, dass “Imperator” Georgiou die Königin inzwischen beeinflusst. Sehr negativ beeinflusst. Wir alle wussten wie gut Georgiou darin war andere zu manipulieren, auf ihre Seite zu ziehen. Auch auf der San Diego hatte all das mit ihr in einer Arrestzelle angefangen.
Und doch gab es vielleicht Hoffnung. Wir hatten eine Transmission von Azgeda bekommen, allerdings nicht von der Königin. Eine Gruppe von Rebellen hat uns gebeten sich an ca. zwei Tage entfernten Koordinaten zu treffen. Es war ein Umweg auf unserem Weg Richtung Vex, aber ein Umweg der es Wert war. Oberste Direktive hin oder her, wir wussten jetzt dass Nia und damit auch die Azgeda bereits von außen manipuliert wurden. Das Gleichgewicht in diesem Quadranten drohte bereits zu wanken.
Wichtiger noch, ohne unsere Allianz würden die Vex uns alle überrennen.

Wir setzten also Kurs und ich machte mich wieder auf den Weg Richtung Maschinenraum, wo ich den Ingenieuren bei der Arbeit am Deflektor half so gut ich konnte. Captain Paris kam kurz darauf runter und meinte “Lassen Sie das nur nicht B’Elanna sehen”...ich mochte es wenn Captains mich motivierten. Wir unterhielten uns dann allerdings hauptsächlich über Nia, die Azgeda Rebellion und vor allem darum, dass er einen neuen ersten Offizier brauchte. Ich riet ihm letztlich - offenbar nicht als erste - dass er schnell eine Entscheidung treffen sollte, um die Kommandokette nicht wie zuvor auf die Probe zu stellen. Der Meinung war er auch und kurz darauf war Amicia Georgiou offiziell unser neuer erster Offizier - der Captain betonte immer wieder dies sei nur “auf Probe”, aber wir alle wussten was daraus am Ende werden würde.

Im Maschinenraum jedoch hörten wir zuvor noch ein seltsames Geräusch und Commander Corlsen fand kurz darauf Lieutenant Clark bewusstlos am Boden liegen. Doktor Vadiye beamte sich sofort zu uns - die Turbolifte waren durch unsere Repaturen offline - und schien erleichtert dem Lieutenant direkt einen Kortikalmonitor angelegt zu haben.
Offenbar hatte der Biss von Kurland auch Clark infiziert und die Infektion breitete sich aus. Seltsamerweise hatte der Lieutenant allerdings deutlich andere Symptome als Kurland. Er sprach nach seinem Erwachen immer wieder davon, dass der “Fähnrich Aura” sei und “Arbeiten” zu erledigen habe, stürmte über’s Deck und aktivierte mehrere Relais. Wir sperrten sofort seine Kommandocodes und konnten ihn schließlich nach einer Jagd über das halbe Schiff überzeugen mit auf die Krankenstation zu kommen.
Dort wandte Doktor Vadiye schließlich die von ihr und Seven entwickelte, neuartige Therapie an. Lieutenant Clark schien sehr starke Schmerzen zu haben und schrie mehr als einmal, konnte allerdings am Ende komplett geheilt werden. Das Neutrinowesen konnten wir durch eine minimale Änderung der Prozedur nicht töten, sondern in einem Container sichern.

Am Ende des Tages gab es also doch noch gute Nachrichten. Noch wissen wir zwar nicht wer dieser Fähnrich Aura ist - auch Lieutenant Clark sagte dieser Name nichts - aber zumindest haben wir unseren Sicherheitschef zurück. Und einen neuen ersten Offizier. Es tat weh Commander Kurland zu verlieren, aber wir alle wussten er war noch draußen. Er war am Leben. Und er hatte etwas getan, an das er glaubte, wir alle hatten das.
Nia mag uns gedroht haben und den einzigen Zugang zu den Shiya mit mittlerweile mehr als zehn Schiffen befestigt haben, aber für den Moment schien all das weit weg. Der Captain beendete dann die Schicht und Commander Corlsen lud mich in die Messhall ein, die heute besonders gut gefüllt war.
Lieutenant Keller, Lieutenant Clark, Doktor Vadiye und ein dutzend weiterer Offiziere genossen Essen, Trinken und gute Gespräche, während Captain Paris als einziger arbeitete.
Commander Georgiou erinnerte ihn dann, dass er wieder einen ersten Offizier hatte und sie seine Berichte gerne übernehmen würde. Spätestens als Ms. Lightwood die Messhall betrat ließ der Captain sich das nicht zweimal sagen und verschwand Richtung Holodeck.

Und was Commander Corlsen anging...er schien traurig. Und ich erfuhr auch schnell warum. Nicht nur vermisste er die Lexington und ihre Crew - die Kameradschaft der San Diego Crew hier zu sehen konnte das nicht besser machen - er vermisste auch insbesondere eine gewisse Person dort. Ich weiß nicht genau in welchem Verhältnis die beiden zueinander standen, aber es war offensichtlich was der Commander empfand. Er meinte letztlich nur, dass er hoffte, sein “Freund” wäre in den fünf Jahren über ihn hinweggekommen und könnte ein glückliches Leben führen.
Und ich wusste genau wie er sich fühlte. Ich mag nicht erlebt haben wie ich fünf Jahre in die Zukunft reise und geliebte Personen zurückließ, aber ich wusste genau wie es sich anfühlte inmitten einer Gruppe fröhlicher, feiernder Menschen zu sitzen während mir selbst nur nach Trauer zumute war.
Ich hatte mich damit abgefunden, dass Clarke und ich Freunde bleiben würde und dass Tabby irgendwo da draußen war - so sehr ich nie die Hoffnung aufgeben würde sie eines Tages wieder zu sehen - aber der Commander war noch nicht so weit. Wir tranken gemeinsam bis spät in die Nacht, ehe wir bemerkten, dass wir die einzigen beiden in der Messhall waren und schließlich in unsere Quartiere zurückkehrten.
Ich habe das Gefühl wir werden gute Freunde werden. Etwas das wir an Bord dieses Schiff bisher immer gefehlt hat.

Bis dahin jedoch hatten wir noch eine Menge zu tun. Angefangen damit den Azgeda klar zu machen, dass es Alternativen zu einer von Georgiou gesteuerten Königin Nia, zu einem jus drein jus daun auf alle Zeiten gab. Sollten wir das schaffen, wir würden auch die Vex schlagen können. Und dann könnte unser Leben hier draußen endlich beginnen. Es gab tausende von Lichtjahren an unbekannten Systemen, an neuen Rassen zu erforschen. Ich kann es nicht abwarten Tage zu erleben, an denen wir auch an etwas Anderes als an die Vex oder andere feindliche Rassen denken können.

=/\= Log Ende

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46

Monday, April 20th 2020, 1:48am

Persönliches Computerlogbuch
Leitender OPS-Offizier
Lieutenant Lexa Griffin:

All das Warten, all die Hoffnung, all die Arbeit haben sich tatsächlich gelohnt. Nach einer gefühlten Ewigkeit hatte ich endlich Gewissheit, Tabby war am Leben! Nicht nur am Leben, sie war wieder an Bord. Also ein Teil von ihr. Ihre Essenz. Es ist schwierig zu erklären, aber ich hatte lange nicht mehr soviel Euphorie, soviel Freude, soviel Energie wie heute gefühlt. Und das galt nicht nur für mich, dieser Tag hatte gute Nachrichten für uns alle parat. Gut, außer Lieutenant Clark vielleicht.

Wenn es jedenfalls einen Tag gab an den diese für mich gute Nachricht passte... war es heute. Von Kleinigkeiten abgesehen war heute der erste Tag seit langem, vielleicht der erste Tag überhaupt an dem es quasi nur gute Nachrichten gab.
Schon zu Beginn des Tages erreichte uns die erste positive Überraschung in Form des zurückkehrenden Nomads inklusive Lieutenant Hawkins und 237. Commander Georgiou eilte sofort runter um beide Willkommen heißen zu heißen und was für ein Willkommen das war. Offenbar hatte Hawkins alleine das Azgeda Flaggschiff angegriffen, den Großteil der Crew ausgeschaltet und sich bis auf die Brücke gekämpft. Nicht nur das, sie kehrte sogar mit der Leiche von Imperator Georgiou zurück. Mit einer Leiche die zum Ende des Tages zur Sicherheit vaporisiert wurde.

Außer Hawkins selbst weiß wohl niemand was genau dort drüben passiert ist, es gab sogar Gerüchte nach denen sie regelrecht Amok lief, blutüberströmt an Bord zurückkehrte oder das Flaggschiff gar selbst gesprengt hatte. Wie immer war die Wahrheit wahrscheinlich irgendwo dazwischen, aber spielte das eine Rolle? Lieutenant Clark stellte direkt einen seiner besten Offiziere, Lieutenant Stalker, ab um Hawkins rund um die Uhr zu überwachen, persönlich denke ich nicht, dass sie eine Gefahr ist. Jedenfalls nicht für irgendwen hier an Bord.
Wichtiger war, dass Georgiou tot war. Dieses Mal endgültig. Nia konnte entkommen, aber die Azgeda waren geschwächt. Mehr denn je hatte die Rebellion eine Chance diesen internen Konflikt zu gewinnen. Und sollte das gelingen war ein dauerhafter Frieden mit Azgeda tatsächlich in Reichweite. Der erste Schritt um die Vex zu schlagen schien greifbar.

Rebellion war ein gutes Stichwort, denn genau dahin waren wir unterwegs. Ein Planet unter Kontrolle der Rebellen hatte einen Notruf gesendet und wir erreichten diesen schließlich...wo wir direkt vor eine Herausforderung gestellt wurden.
Nach den letzten Langstreckenscans und den Worten der Rebellen selbst war dies ein normaler Planet der Klasse M mit Sauerstoff - Stickstoff Atmosphäre. Die Scans vor Ort zeigten jedoch eine dichte Schicht aus Silikon, Argon und mehreren Strahlungstypen. Kommunikation und Scans durch diese Atmosphäre waren quasi unmöglich.
Ich begann die Datenbank zu erforschen, bis ich ein ähnliches Phänomen fand... und die Erinnerungen zurück geschossen kamen. Der Planet, von welchem Vel Lucertius und ich Clarke gerettet hatten... er hatte ähnliche Werte nach der Umwandlung durch die Vex angezeigt. Offenbar hatte die Vex sich deutlich schneller und weiter ausgebreitet als befürchtet.

Kaum hatte ich das gemeldet, fand der Andorianer einen Weg Energie umzuleiten und meldete, dass dort unten Vex Signaturen entdeckt würden. Radiolaria gar. Ich hasste es, wenn jemand - erst Recht dieser Typ - meinen Job machte, noch mehr hasste ich es wenn ich dadurch als inkompetent dargestellt wurde.
Der Andorianer jedenfalls hatte selbst nicht den besten Tag und war weiterhin davon überzeugt bald sterben zu müssen. Es war sehr amüsant Doktor Vadiye zuzuhören wie sie sich über das Verhalten des Andorianer auf ihrer Krankenstation beschwerte.
Der Captain jedenfalls befahl Hawkins mit ihrem Macos runterzubeamen und nach Überlebenden zu suchen. Die Vex hatten zwar die Transformation des Planeten bereits begonnen, aber wir konnten nicht sicher sein, ob nicht doch jemand überlebt hatte.

Kaum war das Team runtergebeamt verloren wir auch die Kurzstreckenkommunikation - und die Transporter. Das Team war auf sich alleine gestellt. Mithilfe von Sondern - welche nach wenigen Sekunden im Orbit zerstört wurden - konnten wir zwar einige Wortfetzen austauschen, dennoch war die Lage angespannt.
Erst Recht als der Andorianer meldete, dass ein Vex-Geist - eine Kommandoeinheit der Vex - dort unten lebte und nun erwacht sei. Lieutenant Commander Corlsen schlug eine Skeletterfassung vor, ehe er mit Lieutenant Clark im Maschinenraum nach anderen Methoden arbeitete.
Clark und Corlsen...die beiden waren sowieso ein Thema für sich. Inmitten all des Chaos, inmitten dem verlorenen Kontakt zum Außenteam und der Tatsache, dass ein mächtiger Vex Geist da unten war… diskutierten diese beiden ernsthaft darüber wer an welcher Konsole zu stehen habe.
Mr. Clark war was seine Konsole angeht schon immer sehr territorial gewesen, aber das ging zuweit. Auch Captain Paris und Commander Georgiou, welche die beiden mehrfach zurechtwiesen, sahen das so.

Commander Georgiou wollte direkt einen Orbitalschlag ausführen und angesichts der Bedrohung die von einem Vex Geist ausging schien das durchaus angemessen.
Diese Option wurde mir nur noch sympathischer, nachdem der Andorianer sie als den dümmsten Vorschlag den er je gehört habe bezeichnete.
Aber noch war unser Team da unten. Mithilfe der sogenannten Skeletterfassung konnten wir zwar einige erfassen, aber nicht das gesamte Team. Mit der letzten Sonde gelang es uns allerdings rechtzeitig zum Team durchzudringen, um zu hören dass Hawkins uns aufforderte zu feuern. Die Sensoren zeigten eine mehr als bedrohliche Lage für das unter schwerem Feuer stehende Team.
Mehr brauchte Georgiou nicht zu hören und wir feuerten eine Salve Torpedos ab. Der Vex Geist wurde getötet, was interessanterweise fast sofort dazu führte, dass sich die Atmosphäre heilte. Kommunikation, Sensoren.. Alles funktionierte wieder. Als hätte dieser Vex Geist bereits von unserer Ankunft gewusst.
Kurz darauf dockte eine Azgeda Eskorte an. Lieutenant Hawkins hatte es tatsächlich geschafft, die Rebellen zu retten. Und es waren nicht irgendwelche Rebellen, es war ein Gruppe die von unserer alten Bekannten Captain Echo angeführt wurde.
Sie war nicht nur dabei gewesen als Lieutenant Hawkins gegen den Azgeda Kämpfer gewonnen hatte womit wir freie Passage durch den Azgeda-Raum erhielten, sie hatte mir auch einmal das Leben gerettet. Ich vertraute ihr, mehr als jedem anderen Azgeda zumindest.

Captain Echo beamte dann mit unserem Teams an Bord der San Diego, bedankte sich und bat darum dass die Crew sich versammeln möge, während die Verletzten von unseren Medizinern behandelt wurden.
Nach ihren Aussagen hatten die Vex sie und ihr Team seit ca. Einer Woche angegriffen, wobei die Anzahl und Intensität der Angriffe immer mehr zunahm… so als würden die Vex Daten sammeln. Ihr Team konnte den Großteil der eigenen Daten retten und Captain Echo versprach sie hätte ein Geschenk für uns.

In der Messhall hielt sie eine kurze Rede, wie wir nun mehr denn je alle zusammenarbeiten müssten um die Vex zu schlagen... und es war offensichtlich, dass diese Rede mindestens genauso an sie selbst wie an uns gerichtet war. Es hatte eine Weile gedauert, aber die Azgeda begannen zu erkennen welche Bedrohung von diesen Vex ausging.
Es war ein guter erster Schritt. Captain Echo hatte fast 300 Krieger auf ihrem Schiff und ca. 50 weitere Schiffe da draußen, dazu einige kleinere Außenposten. Und spätestens nachdem Nia ihr Flaggschiff verloren hatte würde diese Zahl immer stärker steigen. Nia mag am Leben sein, aber sie hatte diese Schlacht quasi schon verloren.
Dann jedoch kam in jeder Hinsicht das Highlight des heutigen Tages. Mit den Worten, “Trikrun, helfen Sie mir” forderte Sie mich auf etwas von Bord Ihres Schiff auf die San Diego zu beamen, eine sogenannte "Harpy" ; eine der kleineren Vex Einheiten. Diese war im Kampf schwer beschädigt worden, der Datenkern war allerdings noch voll funktionsfähig.
Der Andorianer mag die Messe da schon verlassen haben und hatte trotz Aufforderung durch den Captain auch keinerlei Interesse zu uns zu stoßen, aber alle anderen starrten gebannt auf dieses leblose Objekt... als es plötzlich zu schweben begann. Und zu sprechen. Anfangs konnten wir aus den nicht viel ableiten - Captain Echo meinte gar, dass diese Harpy auch vorher schon kommuniziert hätte - dann flog das Objekt allerdings direkt auf mich zu und begann zu sprechen als ob wir alle - als ob vor allem ich - hier ein Rätsel zu lösen hätten.
Spätestens als die Worte "Ist das süß wie lange du brauchst..." verstand ich was hier passierte.
Es hätte mir schon nach dem “Hallo” klar sein müssen, aber ein Teil von mir hatte anscheinend tatsächlich die Hoffnung aufgegeben gehabt.

Diese Harpy mag eine Vex Einheit sein, aber es waren nicht die Vex die hier mit uns, mit mir, sprachen. Es war Tabby! Ich hatte immer gehofft, ja gewusst, dass sie überlebt hatte. Dass sie einen Plan in der Hinterhand hatte, um nicht nur unter Vex zu überleben, sondern auch noch etwas aus ihrem Aufenthalt dort zu machen. Genauso war es anscheinend gekommen. Wir redeten eine Weile, ehe der Andorianer verlangte ich solle “aufhören mit den Vex zu flirten” und das Objekt in's Labor zu bringen.
"Tabby" beschwerte sich natürlich direkt - und völlig zurecht! , wer da in ihrem Wissenschaftslabor arbeiten würde. Ich konnte den Andorianer eine Zeitlang hinhalten, aber ich wusste, dass er Recht hatte. So ungerne ich mir das eingestand, so sehr ich mir wünschte, dass wir mehr Zeit hätten, so gerne ich die nächsten Stunden mit dieser Harpy gesprochen hätte... Tabby konnte angesichts der größeren Situation warten. Ich wusste inzwischen, dass auch ich warten konnte.
Zumal das nicht Tabby war die vor mir auf dem Tisch lag, es war eine Metalleinheit, die von Tabby kontrolliert wurde. Das war näher als ich ihr seit Monaten gewesen war, aber wenn der Andorianer und der Rest von uns Erfolg hätten, könnten wir uns bald wirklich wieder sehen. Mehr als das.
Da war jedoch noch etwas. Die Vex hatten von unseren Plänen erfahren. Nachdem der Vex Geist von unserer Ankunft erfahren hatte schien das nicht überraschend, was allerdings überraschend war, war die Tatsache dass die Vex rund um die Uhr Simulationen liefen ließen… und die Chance, dass wir gewissen würden lag momentan bei weniger als einem Prozent. Wir hatten schon früher aussichtslose Schlachten geschlagen - und gewonnen - aber das schien unmöglich.
Schlimmer noch, das Töten dieses Vex Geistes hatte den Vex der Vex Einheiten aufgeweckt. Sie wussten nun endgültig, was auf dem Spiel stand. Wussten, dass die große Schlacht kurz bevor stand. Auf die eine oder andere Art, dieser Krieg wäre bald vorbei.
Eines war klar, wir brauchten mehr Schiffe, mehr Krieger, mehr Waffen und Ressourcen.
Und Tabby hatte noch einen letzten Rat… wir müssten den Kopf der Vex abschlagen. Sie war anscheinend selbst Teil der Vex Simulationen - die selbst ihr Kopfschmerzen bereiteten - und konnte uns mehr darüber sagen. Zuerst mussten wir allerdings die Hood finden.
Dann war die Verbindung beendet… für einen kurzen Augenblick verspürte ich Trauer, Schmerz, Verlust. Aber inzwischen hatte ich gelernt, dass nichts und niemand Tabby so schnell töten würde, also zog ich stattdessen neue Energie daraus.

Die Messhall leerte sich dann langsam, während Captain Echo ein Quartier zugeteilt wurde und der Andorianer seine Untersuchung begann.
Und natürlich musste auch unser freundlicher Bruder noch seinen großen Auftritt haben. Wir hätten weiterhin einen schweren Weg vor uns bla bla… wie immer sprach er in Rätseln. Dann jedoch - und vielleicht zum ersten Mal überhaupt - sagte er etwas Nützliches.
Im Raum vor uns würden wir auf gefährliche Anomalien treffen, die regelmäßig ihre Position nähern. Auch wenn die Vex selbst keine Raumschiffe haben, haben sie gelernt wie sich diese von sich fernhalten können. Wir mussten also wachsam bleiben.
Zurück auf der Brücke erhielt ich ein kurzes “Hallo” auf meine Konsole, was mich anscheinend kurz auftatmen und direkt breit grinsen ließ. So breit, dass Captain Paris nachfragte ob alles in Ordnung sei. Normalerweise wäre mir das peinlich gewesen, heute… es war völlig und absolut egal.

Die Alphaschicht war kurz darauf glücklicherweise zu Ende, sodass ich nach einigen letzten Scans die Brücke verließ.
Nachdem ich kurz zuvor in einem Würfelspiel mit Commander Corlsen das Kommando über die Brücke verlor hielt mich dort auch nichts mehr - Lieutenant Hawkins war von diesem Spiel zwar wenig angetan, aber hatte andere Probleme nachdem Captain sie in den Konferenzraum zitierte.
Echo hatte zuvor erfahren, dass Hawkins Nia’s Schiff angegriffen und viele Azgeda getötet hatte… bei dem Gespräch wäre ich gener dabei gewesen.
Wir hatten inzwischen jedenfalls gemeinsam mit der Azgeda Fregatte wieder Kurs auf den Vex Raum gesetzt, auf die letzten Koordinaten der Hood. Der Flug war noch immer lang, aber zumindest hatten wir neue Verbündete. Verbündete, auf die wir uns auch verlassen konnten. Und wir hatten jetzt mehr denn je einen Plan, wie wir die Vex stoppen könnten.
Zur Sicherheit überschritten wir Warp 6 nicht um ggf. auf Anomalien reagieren zu können.
Vor diesem Hintergrund machte ich mich auf den Weg zum Wissenschaftslabor um ein paar ernste Worte mit dem Andorianer zu sprechen.
Nicht nur hatte er die Harpy komplett deaktiviert und damit jede Kommunikation unmöglich gemacht, auch seine Teamarbeit ließ mal wieder zu wünschen übrig.
Natürlich war es egoistisch von mir weiterhin mit dieser Harpy, mit Tabby, kommunizieren zu wollen, aber die Wahrheit war auch dass wir so viele wichtige Informationen erhalten hatten.
Der Andorianer sah das natürlich anders, verwies darauf dass er noch Arbeit vor sich hätte und beendete quasi das Gespräch. Ich drohte ihm ein letztes Mal und verließ dann das Labor.
Auf der Brücke gab es unterdessen erneut einen Streit zwischen Clark und Corlsen, sodass Commander Georgiou beide in’s Holodeck verbannte… ich sah sie gerade noch aus dem Turbolift steigen. Gerüchten zufolge verlief die “Aussprache” auf dem Holodeck alles Anderes als gut.
Wenn ich ehrlich bin konnte ich das Problem nicht verstehen. Commander Corlsen war neu an Bord, durch seine privaten Probleme trotz seines Rankes noch nicht allzu durchsetzungsstark und Lieutenant Clark war arrogant. Aber beide waren gute Offiziere. Beide sollten einen Weg finden können zusammen zu arbeiten. Stattdessen… hatten wir das. Und gerade wo ich angefangen hatte Mr. Clark etwas mehr Vertrauen entgegen zu bringen. Wie Brückenoffiziere haben sich jedenfalls beide heute nicht verhalten.

Ich genoss unterdessen meinen Feierabend in der Messhall, als mein Tricorder plötzlich zu vibrieren begann… und dann zu sprechen.
Ich hatte es schon zuvor in der Messhall gesagt, aber ich sollte aufhören Tabby zu unterschätzen. Nicht nur ihr Talent dafür immer einen Plan zu haben und auch die schlimmsten Situationen zu überleben...nein, vor allem auch ihr technologisches Wissen.
Mr. Clark und der Rest der nach und nach reinkommenden Crew mögen mich für verrückt halten, dass ich mit einem Tricorder spreche...Tabby hatte Recht, dass ich aufpassen musste nicht bald in einer Zwangsjacke abgeführt zu werden.
Zum Glück war zumindest der Counselor nicht in Sicht.
Wir redeten stundenlang über alles Mögliche...den Andorianer und für welche Experimente er sich eignen würde, Tabby’s Pläne, meine Zeit an Bord, die neuen Crewmitglieder, was passieren würde wenn jemand mich länger beobachten würde… und je länger wir redeten, desto klarer wurde mir eines: ich hatte Tabby unendlich vermisst, noch mehr als mir das jemals eingestanden hatte. Und so sehr sie ihre eigene Freiheit liebt, ich war überzeugt ein Teil von ihr empfand dasselbe.
Sie machte sich sogar Sorgen ob ich ohne ihre Anwesenheit an Bord auch genug stimuliert worden sei.

Und natürlich wäre dieses Gespräch nicht komplett gewesen ohne dass ich in eine ihrer Fallen getappt bin. Tabby warf mir vor ich hätte Offizieren wie Vadiye, Hawkins und Georgiou auf den Hintern geschaut, dass all das aber bei weitem nicht so schlimm wäre wie einen halben Raktajino zu trinken. Für einen kurzen Moment war ich überzeugt sie hätte tatsächlich irgendwas oder irgendwen an Bord um mich auszuspionieren und gab zu, dass das nur einmal passiert war - als mir bewusst wurde, dass das ein Witz war.
Ich konnte nicht aufhören zu lachen, zu diesem Zeitpunkt war ich allerdings bereits alleine in der Messhall. Zum Glück. Kurz darauf brach erneut die Verbindung ab - dieser verdammte Andorianer, ich werde ihm irgendwann noch den letzten Fühler und Arm abreißen - aber es war bereits zwei Uhr morgens.

Und dennoch, was für ein Ende des heutigen Tages. Vor 24 Stunden wusste niemand was mit Lieutenant Hawkins ist, Imperator Georgiou war da draußen und eine Bedrohung, wir hatten jeden Kontakt zu den Rebellen verloren und Tabby... wenn ich ehrlich bin hatte ich nicht damit gerechnet in naher Zukunft irgendwas von Tabby zu hören, geschweige denn mit ihr zu reden.
Was sich innerhalb von einem Tag alles ändern kann. Wir hatten jetzt einen klaren Auftrag, ein klares Ziel… die Hood finden, mehr über die Vex herausfinden, eine Flotte sammeln und dann diese Bedrohung ein für alle Mal beenden.
Und ich persönlich hatte noch ein ganz anderes Ziel vor Augen. Nicht dass ich das wie zuvor alle überdecken lassen würde, aber ich würde alle dafür geben Tabby bald wieder an Bord zu haben - nicht nur in Form einer kalten, metallenen Vex-Einheit

=/\= Log Ende.

“You have to find love and joy in simple things. Because if you’re waiting to celebrate only big moments you could be waiting a really long time. And you’ll be miserable all along the way”

Lt. Lexa Griffin

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Sunday, May 10th 2020, 11:53pm

Persönliches Computerlogbuch
Leitender OPS-Offizier
Lieutenant Lexa Griffin:

Das Timing könnte nicht schlechter sein, aber für den Fall, dass wir alle in wenigen Minuten tot sind und diese Galaxie im Anschluss von Vex überrannt wird... ich muss für irgendwen da draußen dokumentieren was hier passiert ist. Wie alles so schnell schief gehen konnte.
Offiziell soll unser Computerkern eine Supernova überstehen können, ich hätte nur nie damit gerechnet dabei zu sein wenn das getestet wird.

Und dabei begann alles so gut. Noch immer berauscht von meinem letzten Gespräch mit "Tabby" erwachte ich heute früh fröhlich in der Messhall und genoss mein Frühstück, als auch schon Captain Paris folgte. Wir überhielten uns kurz, ehe der Hwert Captain uns versprach, dass er einen Weg gefunden hatte uns für seine Rettung zu danken - nicht, dass das nötig gewesen wäre.
Dann jedoch sah ich aus dem Fenster und konnte meinen Augen kaum trauen. Ein Schiff nach dem anderen nahm Position neben uns ein, ich konnte mir in diesem Moment nur wenig Schöneres vorstellen. Über 30 Schiffe hatten die Hwert für diese Operation mobilisiert; um uns gegen die Vex zu helfen.
Natürlich hatte der Captain Recht, dass die Vex auch für die Hwert eine Bedrohung waren, aber dieser Captain kannte uns kaum. Der Rest seines Volkes hatte uns noch nie gesehen. Und dennoch vertrauten sie uns.
Sollte es uns allen gemeinsam gelingen die Vex zu schlagen, vielleicht hatten die Rassen in Andromeda gerade den ersten Schritt zu einer größeren Kooperation gemacht. Vielleicht könnten wir hier draußen eine Art Föderation oder zumindest Allianz gründen, ähnlich wie uns das auch im Gamma-Quadranten schon gelungen war.
Die Schiffe waren sicher mit schweren Azgeda oder Kynsam Schlachtschiffen zu vergleichen, aber sie waren bewaffnet. Und sie hatten Bodenarmeen an Bord sollten die Vex uns entern.
Die Captains besprachen dann noch eine Weile wie weit die Crews beriet waren zu gehen und dass wir alle wussten, was hier auf dem Spiel stand, aber das wurde dann doch eher deprimierend statt motivierend sodass ich mich auf den Weg zur Brücke machte.

Commander Georgiou und Commander Corlsen sprachen dort gerade über die Arbeit an der Datenbank des Shuttles, dessen Pilot noch immer auf der Krankenstation lag. Tatsächlich schien sich sein Zustand sogar verschlechtert zu haben.
Aber das war Aufgabe der Ärzte. Stattdessen sollte ich Commander Corlsen im Maschinenraum bei der Arbeit an den letzten - stark verschlüsselten - Elementen der Datenbank helfen, während der Captain einen mysteriösen Ruf erhielt und in seinen Raum zitiert wurde. Ich weiß nicht wer oder was genau dort mit ihm gesprochen hat, aber seine Laune hinterher schien besser. Noch mehr gute Nachrichten.
Und auch die Datenbank sollte noch positive Überraschungen bereithalten - auch wenn ich zunächst im wahrsten Sinne des Wortes einen Schock erhielt. Jemand hatte die letzten Fragmente der Datenbank gegen unbefugten Zugriff gesichert und so erhielt ich einen kleinen elektrischen Schock über die Konsole... glücklicherweise konnte ich diesen schnell aushebeln.
Nach einigen Informationen über verbesserte Dilithiumkristalle und das temporale Differential des Planeten war schnell klar, dass hier noch mehr Informationen verborgen sein mussten.
Viele hätten vielleicht schon bei den Dilithiumkristallen aufgehört zu suchen, aber kein Sternenflottencaptain würde seinen Offizier durch so ein gefährliches Phänomen schicken nur um etwas besseres Dilithium zu finden.
Und tatsächlich... Commander Corlsen fand eine unbekannte Legierung in den Aufzeichnungen und schnell wurde klar, dass diese in vielen Punkten dem Material ähnelte, aus dem Vex Einheiten gebaut wurden.
Es schien fast wie ein Prototyp... vielleicht könnten wir daraus eine Schwäche finden. Der Andorianer sollte sich das näher ansehen.

Ich kehrte erneut auf die Brücke zurück, wo plötzlich alles bebte... wir waren in einer Vex Spalte gefangen worden. Nicht nur wir, sondern auch acht andere Schiffe. Der Rest der weiterhin wachsenden Flotte aus Hwert, Azgeda und Kynsam ging auf Abstand und ohne Kommunikation hatten wir keine Möglichkeit um Hilfe zu bitten.
Nach und nach fielen immer mehr Systeme - Antriebe, Schilde, Sensoren, sogar Licht und Lebenserhaltung - aus, ehe wir plötzlich uns irgendwas erfasst wurden. Und dann von noch etwas. Erst der Blick aus dem Fenster zeigte was dieses "etwas" war. Dutzende Azgeda Enterhaken hatten sich in unsere Hülle gebohrt, außerdem wurden wir von einem Traktorstrahl gesichert... von einem Traktorstrahl der sehr nach Sternenflottentechnologie aussah.
Keine Sekunde zu früh wurden wir dann aus der Spalte gezogen und auch die restlichen Schiffen konnten befreit werden. Dann wurden wir gerufen und trauten unseren Augen und Ohren nicht... angeblich hatte uns niemand Geringeres als Captain Luke Faraday von der U.S.S. Hood gesucht.
Genau von der Hood, die wir seit einem Jahr suchten. Deren Captain wir für lange tot hielten. Commander Georgiou rief sofort zur Vorsicht auf und tatsächlich schien niemand gewillt diese Geschichte zu glauben... aber die Sensoren bestätigten es. Der Captain versprach alles zu erklären, aber zunächst wurde es Zeit zu verschwinden.
Die Spalten vergrößerten sich und dieser Sektor war nicht länger sicher.
Wir und der Rest der Flotte sprangen auf Warp und erreichten wenig später ein Sonnensystem, in welchem die Crew der Hood eine Art Basis errichtet hatte.

Bevor wir jedoch runterbeamen und Antworten erhalten konnten stand ein weiteres Gespräch an... die Azgeda-Enterhaken stammten nicht etwa von Captain Echo's oder einem anderen Rebellen Schiff, sondern vom neuen Flaggschiff von Königin Nia. Königin Nia, die alles andere als erfreut war, dass Hawkins ihre neue Verbündete Georgiou indirekt getötet, ihre Crew zusammengeschossen und sie zur Zerstörung ihres Flaggschiffes gezwungen hatte.
Ohne den Einfluss von Georgiou allerdings sah sie ein, dass wir ihre beste, ihre einzige Chance waren die Vex zu stoppen und die Azgeda zu retten. Zu dieser Entscheidung mag auch beigetragen haben, dass die Vex nur wenige Stunden zuvor eine gesamte Azgeda-Kolonie übernommen und transformiert haben, es gab tausende Tote.
Nia drohte uns noch, dass ihre Flotte bei der kleinsten Provokation ihre Waffen auf uns statt auf die Vex richten würde, aber sie wusste dass sie geschlagen war. Dass wir ihr Bedingungen diktieren konnten, zumindest solange die Vex noch da draußen waren.
Mit Nia's Schiffen hatten wir nun über 100 Schiffe in diesem System, weitere waren unterwegs.
Auch wenn die Vex keine Raumschiffe nutzen war es doch gut zu wissen, dass wir mehr als genug Schiffe hatten um eventuell Planeten bombardieren oder Armeen schnell transportieren zu können. Ein mysteriöses Gerät, das laut Captain Paris die San Diego und den Rest der Flotte vor unerwünschten Vex Besuchern an Bord schützen sollte tat sein Übriges.
Niemand weiß wovor dieses Gerät plötzlich kommt, aber ich habe da meine Vermutungen.

Lieutenant Hawkins, Doktor Vadiye, Captain Paris und Captain Echo beamten dann gemeinsam mit Captain Faraday auf die Basis und erhielten eine Tour, in der sich schnell herausstellte, dass es sich tatsächlich um die Crew der Hood handelte, nicht um irgendwelche Neutrinowesen - so sehr unser Andorianer sie auch sofort alle wegpusten wollte.
Dennoch gab es bald mehr Fragen als Antworten. Offenbar hatten die Bewohner der Basis Kontakte sowohl zu den Klingonen als auch zu Tabby gehabt, behaupteten aber diese seien bereits seit vier mindestens vier Jahre vorhanden. Das war unmöglich. Das war nur eine von vielen offenen Fragen... die bald nur noch eine untergeordnete Rolle spielten.
Die Tour durch die selbst vom Orbit aus beeindruckende Basis wurde jäh unterbrochen, als die Vex eintrafen. Anscheinend lebte auch dort unten ein Vex Geist. Die Crew begann mit der Evakuierung und kaum waren alle wieder an Bord begann die Flotte ein Orbitalbombardement. Wenig später war der Planet verwüstet und zumindest diese Schlacht schien geschlagen... dann warf ich einen Blick auf die Sensoren.
Die Vex hatten die Zeit, in der wir uns auf den Planeten konzentrierten, genutzt und die Sonne des Systems manipuliert. Sie stand kurz davor zur Supernova zu werden, was nicht nur dieses und alle angrenzenden Systeme zerstören würde, sondern auch unsere Flotte. Bereits jetzt zeigte die Strahlung Auswirkungen auf unsere Antriebssysteme und viele Schiffe - inklusive der San Diego - hatten noch Beschädigungen vom unfreiwilligen Aufenthalt in den Vex Subraumspalten.
Außerdem waren Navigation und Kommunikation gestört, sodass es unmöglich war einen festen Sammelpunkt für die Flotte zu vereinbaren. Einzelne Schiffe sprangen bereits auf Warp, wir harren momentan noch aus ehe sich der Warpantrieb erholt hat... und hoffen, dass es bis dahin nicht zu spät ist.
Falls doch und das hier ist unser Ende... möge wer auch immer das hier findet das Beste aus diesen Informationen machen und die Vex ein für alle Mal aufhalten, egal was es kostet.

=/\= Log Ende.

“You have to find love and joy in simple things. Because if you’re waiting to celebrate only big moments you could be waiting a really long time. And you’ll be miserable all along the way”